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Video Berlin: 29-Euro-Ticket kann gekauft werden

STORY: Nicht ohne Stolz hielten Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Verkehrssenatorin Bettina Jarrasch am Dienstag ein großes 29-Euro-Ticket vor den Journalisten in die Höhe. Das vergünstigte Übergangsticket für den Öffentlichen Nahverkehr in Berlin kann jetzt in der Hauptstadt gekauft werden. Für jeweils 29 Euro können S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen, Regionalbahnen und Busse innerhalb der Berliner Stadtgrenzen genutzt werden. Damit will der Berliner Senat die Zeit überbrücken, bis bundesweit über eine Anschlusslösung für das Neun-Euro-Ticket entschieden wird. Direkt am Automaten kann man das Ticket allerdings nicht kaufen. Stattdessen ist ein Abo notwendig, dass man zum Ende des Jahres kündigen kann. An dieser Regelung hatte es Kritik gegeben. Dazu sagte Giffey: "Wir haben geprüft, was möglich ist, technisch. Und wir müssen dabei berücksichtigen, dass das 9-Euro-Ticket vom Bund finanziert wurde und bestimmte Voraussetzungen hatte. Wir können rechtlich, organisatorisch es nur realisieren, wenn wir ein Abo machen. Das war der Weg, mit dem es möglich war. Und deswegen sind wir den gegangen." Für alle, die bereits ein Abo für den Tarifbereich AB besitzen, erfolgt die Preissenkung auf 29 Euro laut Verkehrsverwaltung automatisch per Gutschrift oder Abrechnung. Ein länderübergreifendes Angebot mit Brandenburg kam nicht zustande.
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Mit dem Ticket will der Berliner Senat die Zeit überbrücken, bis bundesweit über eine Anschlusslösung für das Neun-Euro-Ticket entschieden wird.

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