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Video Biontech will Impfstoff gegen Malaria entwickeln

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat sich der mRNA-Impfstoff des Mainzer Biopharma-Unternehmens Biontech schon als wirksam erwiesen, nun soll diese Technologie auch gegen die Tropenkrankheit Malaria eingesetzt werden. Das kündigte Biontech am Montag an. Demnach soll der Impfstoff in klinischen Studien in Ländern des afrikanischen Kontinents getestet und in einem nächsten Schritt auch vor Ort produziert werden. Dabei wird das Unternehmen unter anderem mit der Weltgesundheitsorganisation zusammenarbeiten. Es gehe darum, einen sicheren und wirksamen Malaria-Impfstoff auf mRNA-Basis zu entwickeln, sagte Biontech-Mitgründer Ugur Sahin: "Unser Ziel ist es, einen Impfstoff zu entwickeln, der den Malariaparasiten von Anfang an sichtbar und für das Immunsystem angreifbar macht. Und zwar dann, wenn er am verletzlichsten ist." Afrika ist besonders stark von Malaria betroffen. Besonders gefährdet sind Kinder, die jünger als fünf Jahre alt sind. Mehr als zwei Drittel der Todesfälle entfallen auf sie. Ein bereits vorhandener Impfstoff von Glaxo-Smithkline, der bereits eingesetzt wird, wirkt nur gegen einen von insgesamt fünf unterschiedlichen Malaria-Erregern.
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Das Mainzer Pharmaunternehmen will den weltweit ersten Malaria-Impfstoff auf Basis der mRNA-Technologie entwickeln.

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