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Video Corona führt zu Übersterblichkeit in Deutschland

Die Corona-Pandemie führt laut Statistischem Bundesamt zu einer Übersterblichkeit in Deutschland. Dazu Christoph Unger, Vizepräsident der als Destatis bekannten Behörde, am Donnerstag: "Die Corona-Pandemie hat zu einer Übersterblichkeit in Deutschland geführt. Im Jahre 2020 sind die Sterbefallzahlen gegenüber 2019 um 46.000 Fälle oder fünf Prozent gestiegen. Alleine aufgrund der Alterung der Bevölkerung wäre ein Anstieg der Zahl Verstorbener um etwa zwei Prozent oder ungefähr 20.000 Fälle zu erwarten gewesen. In den ersten zwölf Monaten der Pandemie von März 2020 bis Februar 2021 war der Anstieg noch stärker. Es starben 7,5 Prozent oder fast 71.000 Menschen mehr als in den zwölf Monaten vor diesem Zeitraum. Am höchsten wichen diese Sterbefallzahlen bislang im Dezember 2020 und im Januar 2021 von der erwartbaren Entwicklung ab. In dieser Zeit waren die zusätzlichen Todesfälle fast deckungsgleich mit dem beim RKI gemeldeten COVID-19-Todesfällen. Gegenwärtig sehen wir wieder einen Anstieg der Übersterblichkeit und der COVID-19-Todesfälle." Zurzeit befindet sich Deutschland mitten in der vierten Infektions-Welle. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurden binnen 24 Stunden rund 70.000 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut leicht auf 422,3 von 427,0 am Vortag. 465 weitere Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 104.512. Als einer der Hauptwege aus der Pandemie gilt die flächendeckende Corona-Impfung. Diesen Weg will nun auch die neue Bundesregierung unter Kanzler Scholz weiter forcieren.
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In den ersten zwölf Monaten der Pandemie von März 2020 bis Februar 2021 starben 7,5 Prozent mehr als in den zwölf Monaten vor diesem Zeitraum.

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