VG-Wort Pixel

Video Einsatz gegen die Flammen

Aus der Luft versuchte die türkische Feuerwehr am Dienstag die verheerenden Waldbrände in der Region um den Urlaubsort Marmaris, an der Türkischen Riviera einzudämmen. Zu ähnlichen Einsätzen kam es auch in der Nähe der Küstenstädte Manavgat und Bodrum. Neben den Flugzeugen und Hubschraubern aus der Türkei sind auch Helfer aus dem Ausland im Einsatz. Unter anderem sind drei Löschflugzeuge aus der Europäischen Union vor Ort. Temperaturen von über 40 Grad Celsius, starke Winde und eine niedrige Luftfeuchtigkeit erschweren die Löscharbeiten. Mehrere Menschen sind bereits in den Flammen gestorben, zahlreiche Häuser und Felder wurden von den Flammen zerstört. Für die Menschen in der Region bleibt die Lage angespannt: "Wir sind hierher gekommen, weil sie gesagt haben, dass sich das Feuer ausbreitet. Eigentlich sind wir ein bisschen genervt. Wir müssen ständig unsere Häuser verlassen und immer wieder zurückkehren. Wir wollen, dass das so schnell wie möglich aufhört." "Wir waren in Panik. Wir sind froh, dass wir überlebt haben. Mein Eigentum ist beschädigt. Das Haus, in dem ich wohne, ist zerstört. Es gibt nichts mehr zu tun. Mein ganzer Besitz und mein Geld sind weg." Mit den weiter andauernden Bränden wächst auch die Kritik am Krisenmanagement der türkischen Regierung. Diese reagiere zu langsam und schicke zu wenig Hilfe. Dagegen stehen Agaben der türkischen Regierung vom Sonntag, wonach die Einsatzkräfte mehr als 100 Waldbrände unter Kontrolle gebracht haben. Inmitten einer Hitzewelle im Süden Europas mit Temperaturen um 40 Grad sind auch andere Länder wie Italien und Griechenland von Waldbränden betroffen.
Mehr
Noch immer kämpfen Rettungskräfte im Süden der Türkei gegen Waldbrände.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker