VG-Wort Pixel

Video Fed bekämpft Inflation mit Zinssprung

STORY: Die US-Notenbank Fed bekämpft die hohe Inflation mit dem größten Zinssprung seit 22 Jahren und will weitere folgen lassen. Die Währungshüter beschlossen am Mittwoch einstimmig eine Erhöhung um einen halben Prozentpunkt auf die neue Zins-Spanne von 0,75 bis 1,00 Prozent. Fed-Chef Jerome Powell betonte, die Notenbank habe die Instrumente und sei entschlossen, den Preisauftrieb zu senken. "Eine Erhöhung um 75 Basispunkte wird vom Ausschuss nicht aktiv in Betracht gezogen. Was wir tun, ist, dass wir heute 50 Basispunkte angehoben haben, und wir haben gesagt, dass, noch einmal, unter der Annahme, dass sich die wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen in einer Weise entwickeln, die mit unseren Erwartungen übereinstimmt., es ein breites Gefühl im Ausschuss gibt, dass weitere Erhöhungen um 50 Basispunkte auf dem Tisch liegen sollten." Powell räumte offen ein, dass die Preissteigerungen "viel zu hoch" seien und den Bürgern beträchtliche Probleme bereiteten. Die US-Aktienmärkte legten nach den Erklärungen Powells kräftig zu. Hatten sie zuvor nur moderat im Plus gelegen und war die Nasdaq nach Bekanntgabe des Zinsentscheids zunächst gar ins Minus gerutscht, notierten die großen Indizes kurz vor Handelsschluss jeweils rund drei Prozent fester. Es wurde positiv aufgenommen, dass die Fed wohl auch künftig keine größeren Zinsschritte als jeweils 0,5 Prozentpunkte plant.
Mehr
Fed-Chef Jerome Powell betonte, die Notenbank habe die Instrumente und sei entschlossen, den Preisauftrieb zu senken.

Mehr zum Thema

Newsticker