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Video Heil: Höherer Mindestlohn bringt Lohnsprung für sechs Millionen

STORY: HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Hubertus Heil (SPD), Bundesarbeitsminister: "Wenn wir aber darüber reden, wie wir in dieser Zeit die Gesellschaft zusammenhalten, dann hat das auch mit anständigen Löhnen zu tun, meine Damen und Herren. Und deshalb ist es gut und richtig, dass wir mit diesem Haushalt heute endlich in zweiter und dritter Lesung die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro beschließen. Herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen der Ampel-Koalition dafür. Ich will Ihnen mal konkret sagen, was das bedeutet: Diese Erhöhung auf 12 Euro ab dem 1. Oktober, vorher wird der Mindestlohn übrigens auf 10 Euro 45 schon zum 1. Juli angehoben. Das ist für viele Menschen, für sechs Millionen Menschen in Deutschland, vor allen Dingen übrigens für viele Frauen und für viele Beschäftigte in Ostdeutschland möglicherweise der größte Lohnsprung in ihrem Leben von 22 Prozent. Wer bisher Vollzeit auf Basis des Mindestlohns brutto 1.700 Euro im Monat verdient, der kriegt zukünftig 2.100 Euro. Das ist immer auch noch nicht die Welt. Aber es ist spürbar im Portemonnaie. Eine Verbesserung, die in dieser Zeit für Menschen wirksam wird. Und das ist was anderes als ihr Gerede. Wir wissen aber auch als Bundesregierung, meine Damen und Herren, dass der Mindestlohn, der jetzt auf 12 Euro steigt, immer nur eine absolute Lohnuntergrenze ist. Das Ziel der Bundesregierung ist nicht, dass alle 12 Euro bekommen, aber dass das die absolute Untergrenze ist. Wir wollen auch wieder mehr Tariflöhne in Deutschland. Deshalb werden wir dafür sorgen, deshalb werden wir dafür sorgen, dass Aufträge des Bundes zukünftig nur an Unternehmen gehen, die nach Tarif bezahlen, meine Damen und Herren. Das ist klar verankert im Koalitionsvertrag und wir werden das durchsetzen. Die Menschen in Deutschland wissen, ohne einen Bundeskanzler Olaf Scholz wäre der Mindestlohn jetzt nicht bei 12 Euro im Oktober diesen Jahres. Nicht mit Ihnen, Jahres. Nicht mit Ihnen, mit uns wird das passieren."
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Der Arbeitsminister kündigte zudem ein Tariftreuegesetz für den Bund an. Der Mindestlohn sei nur eine Untergrenze.

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