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Video Immer weniger Wasser im Gardasee

STORY: Drohnenaufnahmen von der Halbinsel Sirmione im norditalienischen Gardasee. Hier ist deutlich zu erkennen, wie wenig Wasser noch im See ist. Zu sehen sind Felsen, die zuvor im Wasser lagen. Die steinige Fläche reicht wesentlich weiter in den See als zuvor. Der Gardasee, der auch bei den Deutschen sehr beliebt ist, leidet wie viele andere Seen und Flüsse in Norditalien unter einer schweren Dürre, die das Land seit Monaten im Griff hat. Das Wasser, das noch vorhanden ist, hat mittlerweile karibische Temperaturen. Diese Touristin gefällt das ganz und gar nicht: "Ich bin besorgt, weil ich glaube, dass es mindestens ein paar Jahre dauern wird, bis sich die Situation nach diesem Jahr wieder normalisiert hat. Meiner Meinung nach müsste es ein paar Jahre lang mehr als reichlich regnen, um die Situation zu lösen". Italien hatte im vergangenen Monat den Notstand für die Gebiete rund um den Po, den längsten Fluss des Landes, ausgerufen. Der Fluss ist für die landwirtschaftliche Produktion des Landes von großer Bedeutung. Um den unter der Dürre leidenden Landwirten zu helfen, haben die Behörden zugelassen, dass vom Gardasee mehr Wasser abgezweigt wurde. Nach Angaben der örtlichen Behörden schrumpft der See jeden Tag um zwei Zentimeter.
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Der Gardasee, der auch bei den Deutschen sehr beliebt ist, leidet wie viele andere Seen und Flüsse in Norditalien unter einer schweren Dürre, die das Land seit Monaten im Griff hat.

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