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Video Laschet und Reul zu Ermittlungen in Hagen: Vier Personen festgenommen

Hinweis: Dieser Beitrag wird Ihnen ohne Sprechertext gesendet. O-TON NRW-MINISTERPRÄSIDENT ARMIN LASCHET (CDU) "Ja, meine Damen und Herren, ich bin am gestrigen Abend darüber unterrichtet worden, dass es Pläne gab für einen möglichen Terroranschlag auf die Synagoge in Hagen. Es gibt am heutigen Tag einige Festnahmen, und die Lage war ernst und es scheint so zu sein, dass vor dem heutigen Yom Kippur Tag ein islamistisch motivierter Anschlag verhindert werden konnte. Wir wissen, dass der Yom Kippur Tag immer wieder Anlass zu Anschlägen ist. Bei der Synagoge in Halle waren es Rechtsextreme, ein Rechtsextremer, der den Anschlag verübt hat und Menschen im Umfeld der Synagoge auch getötet hat. Diesmal gab es eine islamistische Bedrohung, und wir haben dem Zentralrat der Juden und den Jüdinnen und Juden vermittelt, dass wir alles tun, um die Sicherheit jüdischen Lebens zu garantieren." O-TON NRW-INNENMINISTER HERBERT REUL (CDU) "Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen führten heute Morgen zur Identifizierung und vorläufigen Festnahme eines 16-jährigen Hageners syrischen Staatsbürgers. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnten drei weitere Personen angetroffen werden. Sie wurden vorläufig festgenommen. Inwieweit diese Personen Tat beteiligt sind, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Aktuell finden Durchsuchungsmaßnahmen in Objekten in Hagen statt. Weitere inhaltliche Angaben zu diesem noch laufenden Ermittlungsverfahren kann ich im Moment leider nicht machen. Ich bitte da um Verständnis, ich will die Ermittlungen nicht gefährden. Aber der Fall zeigt einmal mehr, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Verfassungsschutz und Polizei hilfreich ist und erfolgreich ist." "Nach Räumung und Absuche der Synagoge auch mit Sprengstoff mit Spürhunden wurde bisher keine gefährlichen Gegenstände in oder im Umfeld der Synagoge festgestellt. Parallel dazu hat die Polizei sofort intensive Ermittlungen eingeleitet. Das Landeskriminalamt NRW unterstützt dabei das Polizeipräsidium Dortmund und stellt den Informationsaustausch zu den Sicherheitsbehörden des Landes und des Bundes dar."
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Die Polizei habe am Mittwochabend die Sicherheitsmaßnahmen um die Synagoge verschärft und das Gebäude auch mit Hilfe von Sprengstoffhunden durchsucht. Zuvor hatte es einen konkreten Hinweis auf einen Anschlag gegeben.

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