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Video Militär-Putsch in Burkina Faso

In dem westafrikanischen Land Burkina Faso haben meuternde Soldaten den Präsidenten Marc Kaboré gestürzt und die Macht übernommen. Die Menschen feierten den Staatsstreich auf den Straßen der Hauptstadt Ougadougou. Ein Sprecher der Putschisten verkündete die Machtübernahme am Montag. Ihren Angaben zufolge, sei Kaboré unfähig gewesen, das Land angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen zu einen. Daher habe das Militär die Kontrolle über das Land übernommen. Die Verfassung sei ausgesetzt, Regierung und Parlament seien aufgelöst worden. Die Grenzen des Landes blieben für mindestens vier Tage geschlossen, zudem gelte eine nächtliche Ausgangssperre. Ein Einwohner der Hauptstadt erklärte, dass die meisten Menschen das Militär unterstützten würden. Sie seien erleichtert darüber, dass Kaboré nicht mehr im Amt sei. Kaboré sah sich in den letzten Monaten mit einer Welle von Protesten konfrontiert. Die Leute zeigten sich zunehmend frustriert darüber, dass sowohl Zivilisten als auch Soldaten durch Kämpfer getötet wurden, denen die Nähe zu Al-Qaida und dem Islamischen Staat nachgesagt wird.
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Die Grenzen des Landes blieben für mindestens vier Tage geschlossen, zudem gilt eine nächtliche Ausgangssperre.

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