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Video Nagasaki erinnert an Atombombenabwurf vor 77 Jahren

STORY: Schweigeminute in Gedenken an die Toten des Atombombenabwurfs über Nagaskai vor 77 Jahren. Am Dienstag haben hochrangige japanische Politiker, darunter Regierungschef Fumio Kishida, an einer Zeremonie in der südjapanischen Stadt teilgenommen. "Auch wenn der Pfad steil und schwierig ist, geht unser Land den Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen. Zu diesem Zweck hält Japan an seinen Grundsätzen der Denuklearisierung fest und wird sich bemühen, die Realität unseres derzeitigen schwierigen Sicherheitsumfelds mit diesem Ideal zu verbinden." Kishida dürfte damit auf die weltweit verbreitete Sorge angespielt haben, Russland könnte bei seinem Angriffskrieg in der Ukraine womöglich Atomwaffen einsetzen. Der Angriff auf Nagasaki erfolgte drei Tage nachdem ein amerikanischer B-29-Bomber, die Enola Gay, am 6. August 1945 den ersten Nuklearangriff der Welt auf Hiroshima geflogen hatte. In Nagasaki kamen damals mehr als 75.000 Menschen ums Leben. In Hiroshima starben etwa 140.000 von schätzungsweise 350.000 Einwohnern. Auch dort erlagen weitere Tausende ihren erlittenen Verletzungen und strahlenbedingten Krankheiten.
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"Auch wenn der Pfad steil und schwierig ist, geht unser Land den Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen", sagte Regierungschef Kishida bei einer Zeremonie in der südjapanischen Stadt.

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