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Video Pandemie macht Arme ärmer

Durch die Corona-Pandemie wurden Reiche noch reicher und Arme noch ärmer. Das bestätigt ein Oxfam-Bericht, der besagt, dass durch die Pandemie die soziale Ungleichheit deutlich verstärkt wurde. Laut dem Bericht der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam haben die zehn reichsten Menschen ihr Vermögen auf 1,5 Billionen Dollar verdoppelt. Aber es geht nicht nur um Geld, wie die Oxfam-Präsidentin Abby Maxman erklärt: OXFAM-PRÄSIDENTIN UND GESCHÄFTSFÜHRERIN ABBY MAXMAN: "Wir hatten während der Pandemie eine regelrechte Explosion der Ungleichheit. Es war eine Zeit, in der Milliardäre einen noch nie dagewesenen Boom erlebten. Und eine der wichtigsten Erkenntnisse unserer Forschung ist, dass Ungleichheit nicht nur ungesündere und unglücklichere Gesellschaften schafft, sondern sie ist auch gewalttätig und tötet. Unsere Untersuchungen zeigen, dass die Ungleichheit dazu beiträgt, dass alle vier Sekunden ein Mensch an vermeidbaren, lösbaren Problemen stirbt: Hunger, mangelnder Zugang zur Gesundheitsversorgung und - in Zeiten wie diesen - mangelnder Zugang zu Impfstoffen." Die Organisation Oxfam kritisiert, dass Regierungen Milliarden in die Wirtschaft gepumpt hätten. Und ein Großteil davon sei nur bei den Menschen hängen geblieben, die besonders von steigenden Aktienkursen profitierten.
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Ein Oxfam-Bericht besagt, dass durch die Pandemie die soziale Ungleichheit deutlich verstärkt wurde.

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