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"Panama Papers" enthüllten systematische Steuervermeidung

Zehn Jahre "Panama Papers": Superreiche verbergen weiter Gelder in Billionenhöhe

Das von den reichsten 0,1 Prozent der Weltbevölkerung im Ausland versteckte, unversteuerte Vermögen übersteigt nach einer Oxfam-Analyse das gesamte Vermögen der ärmeren Hälfte der Menschheit. Superreiche nutzten weiterhin Offshore-Systeme, um Vermögen zu verbergen und Steuern zu vermeiden, heißt es in einem am Donnerstag anlässlich des zehnten Jahrestages der Veröffentlichung der "Panama Papers" veröffentlichten Bericht der Hilfs- und Entwicklungsorganisation. Oxfam forderte von der Bundesregierung mehr Einsatz im Kampf gegen Steueroasen.
Symbolbild mit Figuren auf Geldscheinen

Verbände dringen auf höhere Besteuerung großer Vermögen und Einkommen

Ein Bündnis von Sozial- und Umweltverbänden dringt auf eine höhere Besteuerung großer Vermögen und Einkommen. Zugleich wandten sie sich in einem am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Aufruf gegen Vorschläge für eine Anhebung der Mehrwertsteuer. "Sie träfe vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sowie Transferempfänger:innen", hieß es.
Ein Gebäude von Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen

Israels Oberstes Gericht: NGOs dürfen vorerst in Palästinensergebieten bleiben

Wenige Tage vor seinem Inkrafttreten ist das von der israelischen Regierung verfügte Einsatzverbot für 37 internationale Hilfsorganisationen in den Palästinensergebieten vom Obersten Gericht des Landes ausgesetzt worden. Wie das Gericht in Jerusalem am Freitag mitteilte, wurde eine einstweilige Verfügung erlassen, mit der das eigentlich ab dem 1. März geltende Verbot ausgesetzt wird. Zu den inhaltlichen Fragen äußerte sich das Gericht jedoch nicht.