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Erdbeben in Pakistan: Nachbeben löst Panik aus

Nach dem verheerenden Erdbeben in Pakistan versetzen Nachbeben die Menschen in Angst und Schrecken. Trotz internationaler Hilfszusagen ist die Lage katastrophal - die Angst vor Seuchen wächst. Ein Kälteeinbruch droht die Lage zu verschlimmern.

In der Nacht zum Donnerstag lösten Erdstöße im von Pakistan kontrollierten Teil Kaschmirs Panik aus, wie der private Fernsehsender Geo TV meldete. Berichte über Opfer oder Schäden gab es aber zunächst nicht. Die Erschütterungen seien bis in die pakistanische Hauptstadt Islamabad zu spüren gewesen.

Das Beben der Stärke 5,6 habe sich um.01.23 Uhr Ortszeit etwa 135 Kilometer nördlich der Hauptstadt Islamabad ereignet, teilte das Geologische Institut der USA unter Berufung auf erste Messergebnisse am Mittwoch mit. Es war das jüngste Nachbeben des Erdstoßes, der am Wochenende mit einer Stärke von 7,6 in der Region Zehntausenden Menschen das Leben gekostet hatte.

Angst vor Seuchen

In den Erdbebengebieten wächst indes die Angst vor gefährlichen Krankheiten. In den Gebirgsregionen verschärfte sich nach einem Wintereinbruch die Situation von Millionen Obdachlosen. Helfer berichteten am Mittwoch im indischen Teil Kaschmirs, mindestens sieben Kinder seien bereits erfroren. "Wir sind sehr besorgt wegen des Wintereinbruchs", hieß es im Innenministerium in Neu Delhi.

Ärzte und Hilfsorganisationen warnten eindringlich vor Lungenentzündungen und Tuberkulose. "Kälte und Nässe erhöhen das Risiko für Atemwegserkrankungen sowie Durchfall, insbesondere bei Kindern", sagte Joost Butenop, Arzt und Vize-Projektleiter bei der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen der dpa.

Zu wenig Hilfe

Trotz internationaler Hilfszusagen in Millionenhöhe verfügten Helfer vor Ort nach eigener Darstellung oft nur über unzureichende Mengen an Nahrungsmitteln, Medikamenten, Zelten und Decken. In vielen Teilen der Grenzregion zwischen Pakistan, Indien und China sei die Lage katastrophal. In den schwer beschädigten Krankenhäusern fanden Verletzte wenig Hilfe. Das Schicksal vieler Bewohner schwer zugänglicher Regionen war auch vier Tage nach dem Beben immer noch unklar. Sechs Mitglieder eines indischen Rettungsteams starben durch herabstürzende Geröllmassen. Im Norden Pakistans rettete das Technische Hilfswerk (THW) eine Frau aus den Trümmern ihres Hauses.

Kälteeinbruch droht die Lage zu verschlimmern

"Unsere Ressourcen sind vollkommen ausgereizt. Jedes Mal, wenn wir einen Ort erreichen, hören wir von einem anderen, an dem es noch schlimmer ist", sagte ein pakistanischer Armee-Sprecher. "Ich weiß, die Menschen leiden, aber wir müssen Prioritäten setzen. Am Ende wird jeder Hilfe erhalten." Am Eingang zu der kleinen Ortschaft Bata Mora, rund 250 Kilometer von Pakistans Hauptstadt Islamabad entfernt, warteten Dutzende Menschen bisher vergeblich auf die Ankunft von Hilfstransporten. Im nahen Battagram entbrannte ein verzweifeltes Handgemenge um die ersten Hilfsgüter. "Viele Menschen liegen schutzlos in Hagel- und Regenstürmen unter freiem Himmel", sagte ein lokaler Journalist.

Behörden und Hilfsorganisationen befürchten durch die Kälte eine weitere Verschlimmerung der Lage. Schon jetzt fallen die Temperaturen nachts auf sechs bis sieben Grad, und der Winter bricht meist Mitte bis Ende Oktober über die Himalaya-Region herein. Von Battagram aus war auf den Bergen schon Schnee zu sehen. "Wir brauchen unbedingt Zelte, Schutz und warme Kleidung für unsere Kinder, sonst werden sie sterben", sagte ein Mann auf der anderen Seite der Grenze in Uri, einer einst geschäftigen indischen Stadt, die dem Erdboden nahezu gleichgemacht wurde. Einem Minister zufolge dauert es bis zu acht Tage, die benötigte Anzahl von Zelten zu beschaffen.

"Es ist die Hölle"

Auch den Krankenhäuser der Region mangelt es oft am Nötigsten: Medikamente, Verbandsmaterial und Personal sind knapp. "Es ist die Hölle", sagte ein Arzt in der indischen Kranah-Region. "Wenn ich gewusst hätte, wie es ist, wäre ich nie in dieses Krankenhaus gekommen." In dem schwer beschädigten Gebäude behandelte er seit den schweren Erdstößen am Samstag bisher rund 550 Patienten - etwa 100 pro Tag. Da es kaum Kollegen und Pfleger gab, musste er die Patienten auch anziehen und mit Hilfe von Soldaten Betäubungsmittel verabreichen. Auf dem Gang schrie ein fünfjähriges Mädchen vor Schmerzen. Der Grund wurde in einem provisorisch in einer Toilette eingerichteten Röntgenraum klar: Seit vier Tagen ist ihr Becken mehrfach gebrochen.

Vor allem Kinder sind betroffen

Nach Angaben der der Kindernothilfe in Duisburg sind Kinder und Jugendliche von der Katastrophe besonders stark betroffen. "In Balakot, Manzhera und anderen Regionen Pakistans sind viele Schulen eingestürzt. Ganze Schulklassen wurden ausradiert", sagte Dietmar Roller, der im Vorstand der Organisation für die Programmarbeit im Ausland zuständig ist, in einem dpa-Gespräch.

Viele Kinder und Jugendliche, die die Katastrophe überlebt hätten, lägen mit schweren Knochenbrüchen in Krankenhäusern, berichtete Roller. Das von der Kindernothilfe unterstützte Ärzteteam von humedica International hat seine Arbeit im Bezirks-Krankenhaus von Manzhera aufgenommen. Hunderte Kinder warteten dort auf ihre Behandlung. Besonders zu leiden haben die Kinder nach Rollers Worten unter der Kälte. "Sie brauchen dringend warme Winterkleidung, Decken, einfach alles, was wärmt. Der Winter steht vor der Tür."

Das Beben hatte weite Landstriche im Norden Pakistans und Indiens verwüstet, vermutlich kamen mehr als 41.000 Menschen ums Leben. Nach Angaben der Johanniter-Hilfe wurden rund 80 Prozent der Häuser in den Bergregionen Pakistans beschädigt oder zerstört. Rund sieben Millionen Menschen seien betroffen. Allein in Muzaffarabad werden noch tausende Opfer unter den Trümmern vermutet.

Musharraf bittet um Hilfe

Pakistan Präsident Pervez Musharraf bat erneut um Hilfe. "Ich appelliere an die internationale Gemeinschaft, zu spenden", sagte Musharraf in einer Fernsehansprache. Ausdrücklich dankte er dem indischen Ministerpräsidenten Manmohan Singh, mit dessen Land Pakistan im Konflikt um die vom Erdbeben betroffene Region Kaschmir steht. Zudem forderte Musharraf pakistanische Geschäftsleute, Händler und Industrielle auf, die Opfer zu unterstützen. Die Katastrophe sei so groß, dass die Regierung sie nicht allein bewältigen könnte.

Musharraf hatte bereits am Dienstag einen ähnlichen Appell an internationale Geber gerichtet. Bei dem Beben am Samstag im Norden des Landes sind nach offiziellen Angaben mindestens 23.000 Menschen ums Leben gekommen.

DPA/AP/Reuters / AP / DPA / Reuters
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus