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Video Pelosi in Taiwan eingetroffen

STORY: Nancy Pelosi ist nach Taiwan gereist, trotz aller Drohungen aus China. Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses traf am Dienstagabend Ortszeit im Rahmen ihrer Asien-Reise am Flughafen von Taipeh ein. Chinas Verteidigungsministerium kündigte umgehend an, mit gezielten Militäreinsätzen auf den Besuch zu reagieren. Die Armee sei in hoher Einsatzbereitschaft, hieß es aus Peking. Offen blieb zunächst, was genau mit den Ankündigungen des Ministeriums gemeint war. Pelosi selbst twitterte, Amerikas Solidarität mit den 23 Millionen Menschen in Taiwan sei heute wichtiger denn je, da die Welt vor der Wahl zwischen Autokratie und Demokratie stehe. An Taiwans höchstem Wolkenkratzer wurde Pelosis Besuch mit einem Leuchtschriftbanner begrüßt. Am Nachmittag hatte es in Taipeh aber auch Proteste gegen die Visite gegeben. Die Volksrepublik China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und geht gegen jeden Staat vor, der Beziehungen zur Insel-Republik pflegt und ausbaut. Taiwan hat mehrfach erklärt, es sei ein unabhängiges Land und trage den Namen Republik China. Anerkannt wird Taiwan allerdings nur von einigen wenigen Ländern. Die USA unterhalten mit Rücksicht auf Peking keine formalen diplomatischen Beziehungen zu Taiwan. Sie unterstützen das Land jedoch mit militärischer Ausrüstung und sind sein wichtigster Lieferant von Rüstungsgütern.
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Die chinesische Regierung hatte die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses vor der Reise gewarnt. Das Verteidigungsministerium in Peking kündigte Konsequenzen an.

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