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Video Regierungssprecher: Bundeskanzler ist empört und entsetzt über Worte von Abbas

STORY: HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Steffen Hebestreit, Regierungssprecher: "Der Bundeskanzler ist empört und entsetzt über die Worte von Herrn Abbas. Eine Relativierung des Holocaust mit seinen mehr als sechs Millionen Toten ist völlig unakzeptabel. Dies auch noch auf deutschem Boden zu tun, unentschuldbar. Der Bundeskanzler verurteilt die Äußerung von Herrn Abbas auf das Schärfste. Das Kanzleramt hat heute Vormittag den Leiter der palästinensischen Vertretung in Berlin einbestellt. Dabei hat der außen- und sicherheitspolitische Berater des Bundeskanzlers diese Botschaft auch unmissverständlich übermittelt. Der Bundeskanzler bedauert es, dass er auf der besagten Pressekonferenz gestern Nachmittag nicht ein zweites Mal intervenieren und direkt auf die Anwürfe Abbas reagieren konnte. Er hat dies dann sehr schnell im Nachgang an die Pressekonferenz getan. Klar ist für uns, für die Bundesregierung und den Bundeskanzler, die Verfolgung und systematische Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden ist ein einzigartiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es ist immerwährende Verantwortung jeder Bundesregierung, die Erinnerung an den Zivilisationsbruch der Shoa wach zu halten und alles dafür zu tun, dass sich dies niemals wiederholt."
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Bundeskanzler Olaf Scholz hat sein Bedauern darüber geäußert, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nicht sofort auf dessen Holocaust-Äußerung reagiert zu haben. Das sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin.

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