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Video Rushdies Zustand besser

STORY: Nach dem Messerangriff liegt Salman Rushdie weiter in einem Krankenhaus im Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania. Dort soll sich sein Zustand gebessert haben. Sein Agent gab am Sonntag bekannt, dass Rushdie nicht mehr künstlich beatmet werden müsse. Die Genesung werde lange dauern, aber sein Zustand gehe in die richtige Richtung. Einer von Rushdies Söhnen twitterte am Sonntag, sei Vater sei in der Lage, ein paar Worte zu sprechen. Seine Verletzungen seien schwer und lebensverändernd, aber sein bekannter, scharfsinniger und trotziger Sinn für Humor sei intakt, schrieb Zafar Rushdie. Der 75-jährige sollte einen Vortrag über die Bedeutung der Vereinigten Staaten als Zufluchtsort für angegriffene Künstler halten, als ein 24-jähriger Mann auf die Bühne stürmte und mehrfach auf ihn einstach. Schriftsteller und Politiker in aller Welt haben den Anschlag verurteilt. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul sagte bei einer Rede, ein Mann mit einem Messer könne einen Mann mit einem Stift nicht zum Schweigen bringen. Der Iran machte unterdessen Rushdie selbst und dessen Anhänger für den Angriff verantwortlich. Meinungsfreiheit rechtfertige nicht Rushdies Beleidigungen von Religion in seinen Werken, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums. Der in Indien geborene Rushdie war vor allem wegen angeblicher Blasphemie in seinem Buch "Die satanischen Verse" in der islamischen Welt in die Kritik geraten. 1988 wurde das Buch in vielen islamischen Ländern verboten.
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Einer von Rushdies Söhnen twitterte am Sonntag, sei Vater sei in der Lage, ein paar Worte zu sprechen. Seine Verletzungen seien schwer und lebensverändernd, aber sein bekannter, scharfsinniger und trotziger Sinn für Humor sei intakt.

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