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Video Schweres Erdbeben auf Kreta

Amateuraufnahmen zeigen den Moment, in dem im Westen der griechischen Insel Kreta die Erde bebte. Während hier wenig passierte, gab es an anderen Orten auf der größten griechischen Insel erhebliche Schäden. Mindestens ein Mensch kam ums Leben, als die Kuppel einer Kirche einstürzte. Mehrere Menschen mussten nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums aus ihren Häusern befreit werden, es soll Verletzte gegeben haben. Das Erdbeben hatte unterschiedlichen Quellen zufolge eine Stärke von 5,8 bis 6 auf der Richterskala und dauerte laut Augenzeugenberichten mehrere Sekunden an. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der griechischen Erdbebenwarte rund 23 Kilometer von der Inselhauptstadt Heraklion entfernt in zehn Kilometer Tiefe unter der Erdoberfläche. Die Menschen in Heraklion rannten während und nach dem Beben ins Freie, die Schulkinder versammelten sich auf den Schulhöfen und Plätzen der Stadt. Zahlreiche zum Teil starke Nachbeben sorgten für weitere Unruhe. Die Feuerwehr erklärte, sie werde Mitglieder ihrer Katastrophenschutzeinheiten mit Spürhunden und Rettungsausrüstung nach Kreta fliegen. Alle ihre Einheiten und die Feuerwehrdienste auf Kreta seien in allgemeine Alarmbereitschaft versetzt worden. Wissenschaftler hatten in dem Gebiet bereits in den vergangenen vier Monaten erhöhte seismische Aktivitäten beobachtet. Das Beben war sogar an der Südwestküste der Türkei zu spüren. Auch hier rannten die Menschen auf die Straßen.
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Bei einem Erdbeben auf der griechischen Insel Kreta ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.

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