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Video Sexuelle Übergriffe? Zivilklage gegen Prinz Andrew zugestellt

Seine Hoheit weiter in Bedrängnis. Prinz Andrew, Sohn der Queen, ist nach längerer Verzögerung eine Zivilklageschrift zugestellt worden. Der britische Adelige wird in den USA von einer Frau verklagt, die ihm sexuelle Übergriffe vorwirft. Virginia Giuffre behauptet, dass der verstorbene und verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ihr Andrew im Jahr 2001 vorgestellt habe. Anschließend soll Andrew die damals 17-Jährige in dem Haus von Epsteins damaliger Freundin in London und in den USA missbraucht und misshandelt haben. Das geht aus den Gerichtsunterlagen hervor. Epstein selbst hatte sich 2019 in Haft das Leben genommen. In einer Eingabe an das US-Bezirksgericht in Manhattan erklärten die Anwälte der Frau, sie hätten die Zivilklage per E-Mail und per Kurier an den in Los Angeles ansässigen Anwalt des Prinzen geschickt, beide Kopien seien bis Montag (20. September) morgens eingegangen. Nach den bundesstaatlichen Vorschriften hat der Duke of York 21 Tage Zeit, um zu antworten, andernfalls droht ein Versäumnisurteil. Die gegnerischen Anwälte hatten zuvor angegeben, die Klageschrift auch in Großbritannien zugestellt zu haben. Sein Anwalt in den USA war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Der Prinz und seine Anwälte hatten die Vorwürfe aber stets zurückgewiesen.
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Der Duke of York hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen, sich aber von seinen offiziellen Aufgaben als Mitglied des britischen Königshauses zurückgezogen.

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