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Video Söder fordert national einheitliche Corona-Strategie

(HINWEIS: DIESER BEITRAG IST OHNE SPRECHERTEXT.) O-TON BAYERNS MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) AM DIENSTAG IN MÜNCHEN: "Omikron, dort wurde heute in dem Bund-Länder-Gespräch kaum geredet, könnte alles auf den Kopf stellen. Wir wissen nicht, welche Auswirkungen das mittel- und langfristig hat." // "Entscheidend ist dazu, dass es eine national einheitliche Strategie gibt, ein deutsches Corona-Paket. Dass diese nationale Strategie geht, zeigt der heutige Tag. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist eine Rückendeckung auf ganzer Linie. Die Notbremse wurde als rechtens und auch als verfassungsmäßig richtig eingestuft, sowohl Ausgangsbeschränkungen, die hier heftig diskutiert wurden, auch in Bayern, die eines der wirksamsten Mittel waren, aber auch rechtlich diskutabel, genauso wie die Schließung von Schule. Alles ist verfassungsgemäß. So haben die Verfassungsrichter entschieden." // O-TON SACHSENS MINISTERPRÄSIDENT MICHAEL KRETSCHMER: "Wir sind uns einig, dass diese Entwicklung, so wie sie derzeit läuft, große Risiken birgt und es ein wirklich aktives Handeln braucht. Das Gebot der Stunde ist, Kontakte zu reduzieren. Das wird in Ländern wie Sachsen natürlich noch viel deutlicher als vielleicht in Schleswig-Holstein. Aber auch dort und bei jedem der Kolleginnen und Kollegen ist klar: Niemand wird verschont bleiben, überall steigen die Zahlen. Und deswegen vorsichtig sein, auch vorausschauend arbeiten. Wir werden uns im Laufe dieser Woche noch einmal treffen. Ich glaube, man kann davon ausgehen, dass in diesem Zusammenhang auch die Entscheidung getroffen wird, dass in Zukunft die Bundesliga ohne Zuschauer weiter spielen soll." // "Und es gibt ein klares Verständnis, dass nicht nur die Maßnahmen am 15. Dezember nicht auslaufen dürfen, sondern dass die Länder alle Instrumente in die Hand bekommen sollen, um diese Krise zu meistern. Das ist auch richtig so. Denn die Situation in Deutschland ist unterschiedlich. Es braucht jetzt nicht eine Kontaktbeschränkung über alles in ganz Deutschland. Aber es braucht in den Ländern, die eine so besondere Lage haben wie wir, eben auch die Instrumente. Und ich bin nach dem heutigen Gespräch sehr guter Dinge, dass das Ganze auch kommen wird."
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Die zurzeit stark von der Corona-Pandemie betroffenen Länder Bayern und Sachsen sehen die Vorteile eine bundesweit einheitlichen "Notbremse".

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