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Video Stadt in El Salvador im Kampf gegen Banden abgeriegelt

STORY: Großeinsatz in El Salvador. In der Stadt Soyapango patrouillierten am Samstag schwer bewaffnete Soldaten und Polizisten durch die Straßen. Der Vorort der Hauptstadt San Salvador gilt als Hochburg krimineller Banden. Der Präsident des mittelamerikanischen Landes, Nayib Bukele gab die Entsendung von 10.000 Sicherheitskräften bekannt, um die Stadt abzuriegeln. "Soyapango ist völlig umzingelt", schrieb Bukele am Samstag auf Twitter. Die Gemeinde hat etwa 300.000 Einwohner und galt bisher als uneinnehmbar für die Strafverfolgung. "Es geht darum, alle Kriminellen, die sich hier in Soyapango verstecken, ausfindig zu machen", sagt der Chef der nationalen Polizeibehörde, Mauricio Arriaza. "Wir sind hier, um die Sicherheit der ehrlichen, hart arbeitenden, Bevölkerung zu gewährleisten." Die Maßnahme ist die jüngste Eskalation im Kampf gegen Bandengewalt in El Salvador. Das Ziel ist, die Mordrate im Land auf weniger als zwei Tote pro Tag zu senken. Im März waren an einem einzigen Wochenende mehr als 70 Menschen ermordet worden. Präsident Bukele ordnete daraufhin die Verhaftung von mehr als 50.000 mutmaßlichen Bandenmitgliedern an. Menschenrechtsgruppen kritisieren, viele dieser Verhaftungen seien ungerechtfertigt. Zudem kritisieren sie eine Beschneidung von Grundrechten im Land.
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Die rund 300.000 Einwohner zählende Gemeinde Soyapango gilt als Hochburg krimineller Gangs. Der Präsident des mittelamerikanischen Landes, Nayib Bukele, twitterte, 10.000 Einsatzkräfte hätten die Stadt "umzingelt".

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