VG-Wort Pixel

Video Tote bei Waldbränden in türkischer Urlaubsregion

In der Türkei sind bei den seit zwei Tagen wütenden Waldbränden in Ferienregionen im Süden des Landes mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Über hundert Menschen seien evakuiert worden, teilte die Katastrophenbehörde am Donnerstag mit. Mehr als 50 Menschen mussten medizinisch behandelt werden. Hitze und starke Winde hatten das Feuer in der Umgebung der an der Küste gelegenen Stadt Manavgat angefacht, rund 75 Kilometer östlich der Tourismus-Metropole Antalya. 18 Dörfer und Distrikte der weiteren Umgebung Antalyas wurden evakuiert. Auch in den angrenzenden Provinzen Adana und Mersin wurden 16 Dörfer geräumt. Nach Angaben der Katastrophenbehörde sind ein Löschflugzeug, eine Drohne, 19 Hubschrauber, rund 250 Fahrzeuge und knapp tausend Rettungskräfte im Einsatz. Nach Behördenangaben wurden seit Dienstag 41 Waldbrände in 13 der 81 Provinzen registriert. 31 davon seien unter Kontrolle. In einigen Fällen wird Brandstiftung vermutet. Viele Häuser wurden zerstört, das gesamte Ausmaß der Schäden ist noch unklar. Präsident Erdogan sagte den Brandopfern Hilfe zu. Die Touristenorte der Region seien nicht bedroht, hieß es. In dem rund viereinhalb Autostunden von Antalya entfernten Marmaris an der türkischen Riviera sprechen die Bilder ein andere Sprache. Hier bedrohte ein Waldbrand Hotels und Wohngebiete in Küstennähe. Auch hier versuchte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot Schlimmeres zu verhindern. Meldungen über Tote oder Verletzte gab es hier zunächst nicht.
Mehr
Neben der Region Antalya war auch der Küstenort Marmaris betroffen.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker