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Video Vulkanausbruch: Behörden warnen vor Schwefeldioxidwolke

Der Vulkan Cumbre Vieja auf der Kanarischen Insel La Palma kommt nicht zur Ruhe. Auch in der Nacht zum Freitag spuckte er Lava in den Himmel. Auf die Umgebung ging ein Ascheregen nieder. Die Lava bahnte sich weiter ihren Weg Richtung Meer, wenn auch etwas langsamer als in den vergangenen Tagen. Auf ihrem Weg hat sie bereits Hunderte Häuser zerstört. Außerdem Bananenplantagen, Straßen und Stromleitungen. Durch die verringerte Fließgeschwindigkeit der Lava wird befürchtet, dass sie sich über das Land ausbreitet und weitere Häuser zerstört, anstatt ins Meer zu fließen. Mit der Verlangsamung wurde die Lavaschicht dicker, teilweise türmte sie sich 15 Meter hoch auf. Es wurde damit gerechnet, dass sich eine Schwefeldioxidwolke nach Osten über den Rest des Kanarischen Archipels in Richtung der iberischen Halbinsel und das Mittelmeer bewegt. Die Behörden warnten die Menschen davor, ungewaschenes Obst und Gemüse zu essen. Unterdessen sammeln Freiwillige Lebensmittel und Kleidung für diejenigen, die durch den Vulkanausbruch aus ihren Häusern vertrieben wurden. Und das sind mindestens 6000. Es wurden mehrere Spendenzentren eingerichtet. Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln erklärte, dass sie zwei Wohnsiedlungen mit insgesamt 73 Häusern für die Obdachlosen kaufen werde. Spanische Banken kündigten gemeinsam an, dass sie leer stehende Häuser als Notunterkünfte anbieten würden.
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Der Vulkan Cumbre Vieja auf der Kanarischen Insel La Palma ist weiterhin aktiv.

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