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Video Wann welches Warnsystem?

Welche Warnungen wirken? Auch aufgrund der mindestens 170 Todesopfer der Hochwasserkatastrophe stehen die aktuell verwendeten Warnsysteme in Deutschland auf dem Prüfstand. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich offen für den Aufbau eines SMS-Warnsystems bei Katastrophen. Dieses sogenannte„cell broadcasting“ könne bestehende Warnsysteme ergänzen, diese aber nicht ersetzen. Die Nina-App etwa habe den Vorteil, dass sie auch noch funktionieren solle, wenn der Mobilfunk ausgefallen und keine SMS-Warnung mehr möglich sei. Die Katwarn-App wiederum sendet zwar aktuelle Warnungen von Behörden,weist jedoch auf der Homepage der Betreiber selbst darauf hin, dass keine hundertprozentige Zustellsicherheit gewährleistet werden kann, etwa wenn das Mobilfunknetz oder die Internetverbindung gestört seien. Es scheint in der Frage der Warnsysteme also kaum die eine Lösung für alle Lagen zu geben.
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Verschiedene digitale Modelle für Katastrophenfälle werden debattiert, aber ein Königsweg zeichnet sich kaum ab. Analoge Warngeräte wie zum Beispiel Sirenen scheinen wieder wichtiger zu werden.

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