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Video Westbalkan-Gipfel in Tirana: Ein Zeichen der Hoffnung

STORY: EU-Westbalkan-Gipfels in der albanischen Hauptstadt Tirana am Dienstag. Bei dem Treffen, an dem auch Bundeskanzler Olaf Scholz teilnahm, war das Thema, inwieweit die Annäherung der sechs Westbalkan-Staaten an die EU beschleunigt werden kann. "Im Hinblick auf all das aus meiner Sicht also ein gutes Treffen. Ein wichtiger Zwischenstand für die Region selber. Ein großes Zeichen der Hoffnung. Und natürlich auch etwas, das zurückgreift auf all die Fortschritte, die wir unterdessen erzielt haben. Die mühselig bleiben, aber notwendig sind. Ich will nur erinnern an die jetzt begonnenen Gespräche, was die Situation von Nordmazedonien betrifft oder Albanien. Da hat es lange gehakt. Das haben wir vorangetrieben. Es gibt neue Bewegung im Gespräch zwischen Serbien und Kosovo. Das bleibt schwierig, aber notwendig. Und auch da sind Fortschritte erzielt worden. Ohne diese ganze neue Dynamik, was den Integrationsprozess der sechs Westbalkan-Staaten betrifft, wäre das nicht gelungen, dass wir jetzt diese Fortschritte auch haben erreichen können." Fünf Staaten des westlichen Balkans - Albanien, Bosnien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien - befinden sich derzeit in unterschiedlichen Phasen des EU-Beitrittsprozesses. Der Kosovo zum Beispiel will seinen Antrag auf die EU-Mitgliedschaft bis Ende dieses Jahres einreichen. Druck entsteht auch dadurch, dass die EU mittlerweile der Ukraine eine Mitgliedschaft angeboten hat - der Beitrittsprozess mit den Westbalkan-Staaten aber bereits seit 19 Jahren läuft.
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Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte nach dem Treffen, dass der Gipfel aus seiner Sicht ein gutes Treffen gewesen sei.

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