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Video Wurde Anne Frank von einem jüdischen Notar verraten?

Am 4. August 1944 wurde das jüdische Mädchen Anne Frank in ihrem Versteck in einem Hinterhaus in Amsterdam von den Nazis verhaftet. Später starb sie im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Ihre Tagebücher, die sie über Jahre von ihrem Versteck aus schrieb, wurden weltberühmt. Nun deuten neuesten Ermittlungen darauf hin, dass Anne Frank offenbar tatsächlich von dem jüdischen Notar Arnold van den Bergh an die Nationalsozialisten verraten wurde, um sich und seine Familie zu retten. Dazu der Direktor des Anne-Frank-Hauses, Ronald Leopold, in Amsterdam am Montag: DER DIREKTOR DES ANNE FRANK HAUSES, RONALD LEOPOLD: "Zunächst einmal denke ich, dass diese neue Theorie uns nicht nur Informationen darüber liefert, was hier am 4. August 1944 passiert ist, sondern auch über das Verhalten von Menschen, ihre Entscheidungen, die sie in sehr schwierigen Zeit treffen. Und ich denke, dass die Information, die das Team herausgefunden hat, uns Einblicke gibt zu uns selbst. Was es bedeutet, menschlich zu bleiben unter sehr schwierigen Umständen." Wie verschiedene niederländische Medien unter Berufung auf ein internationales Cold-Case-Team berichten, ist die Annahme zu dem Verräter „sehr wahrscheinlich". Ein FBI-Ermittler erklärte, diese Theorie habe eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 85 Prozent. Sechs Jahre lang hatten das Team den Verrat mit neuesten Techniken untersucht. Der Name des Amsterdamer Notars als Verdächtiger ist nicht neu. Er stand bereits auf einer Liste möglicher Verräter. Van den Berg hatte Verbindungen zu hochrangigen deutschen Funktionären. Das Expertenteam geht davon aus, dass van den Bergh im Besitz einer Liste mit Namen untergetauchter Juden gewesen ist, die ihm im Notfall als „Lebensversicherung" dienen sollte. Mit dem Verrat der Untergetauchten im Hinterhaus habe er versucht, sich selbst und seine Familie zu retten, heißt es. Van den Bergh war ebenfalls Jude. Während der vergangenen Jahrzehnte gab es immer wieder Theorien über den Verrat an Anne Frank und den sieben anderen Untergetauchten. Die Zahl der Verdächtigen ist zweistellig. Noch nie aber war die Forschung derart gründlich. Als „Cold Case" werden im internationalen Sprachgebrauch neue polizeiliche Ermittlungen zu bisher ungeklärten Kriminalfällen bezeichnet. Anne Frank wurde nach ihrem Verrat deportiert und starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Zum Symbol für den Holocaust wurde sie durch ein Tagebuch, das sie während der Zeit ihres Verstecks in dem Hinterhaus geführt hatte. DER DIREKTOR DES ANNE FRANK HAUSES, RONALD LEOPOLD, SAGT: "Zunächst einmal denke ich, dass diese neueTheorie uns nicht nur Informationen darüber liefert, was hier am 4. August 1944 passiert ist, sondern auch über das Verhalten von Menschen, ihre Entscheidungen, die sie in sehr schwierigen Zeit treffen. Und ich denke, dass die Informationen, die das Team herausgefunden hat, uns Einblicke geben zu uns selbst. Was es bedeutet, menschlich zu bleiben unter sehr schwierigen Umständen." xxxxxx Neuesten Ermittlungen zufolge wurde Anne Frank 1944 von Notar Arnold van den Bergh an die Nazis verraten Neuesten Ermittlungen zufolge wurde Anne Frank offenbar tatsächlich von dem Notar Arnold van den Bergh an die Nationalsozialisten verraten. Wie verschiedene niederländische Medien unter Berufung auf ein internationales Cold-Case-Team berichten, ist die Annahme „sehr wahrscheinlich". Ein FBI-Ermittler erklärte, diese Theorie habe eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 85 Prozent. Sechs Jahre lang hatten das Team den Verrat an dem einst in einem Hinterhaus untergetauchten jüdischen Mädchen und den anderen Menschen dort mit neuesten Techniken untersucht. Der Name des Amsterdamer Notars als Verdächtiger ist nicht neu. Er stand bereits auf einer Liste möglicher Verräter. Van den Berg hatte Verbindungen zu hochrangigen deutschen Funktionären. Das Expertenteam geht davon aus, dass van den Bergh im Besitz einer Liste mit Namen untergetauchter Juden gewesen ist, die ihm im Notfall als „Lebensversicherung" dienen sollte. Mit dem Verrat der Untergetauchten im Hinterhaus habe er versucht, sich selbst und seine Familie zu retten, heißt es. Van den Bergh war ebenfalls Jude. Während der vergangenen Jahrzehnte gab es immer wieder Theorien über den Verrat an Anne Frank und den sieben anderen Untergetauchten. Die Zahl der Verdächtigen ist zweistellig. Noch nie aber war die Forschung derart gründlich. Als „Cold Case" werden im internationalen Sprachgebrauch neue polizeiliche Ermittlungen zu bisher ungeklärten Kriminalfällen bezeichnet. Anne Frank wurde nach ihrem Verrat deportiert und starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Zum Symbol für den Holocaust wurde sie durch ein Tagebuch, das sie während der Zeit ihres Verstecks in dem Hinterhaus geführt hatte. DER DIREKTOR DES ANNE FRANK HAUSES, RONALD LEOPOLD, SAGT: "Zunächst einmal denke ich, dass diese neue Theorie uns nicht nur Informationen darüber liefert, was hier am 4. August 1944 passiert ist, sondern auch über das Verhalten der Menschen, die Entscheidungen, die sie in einer sehr schwierigen Zeit getroffen haben, und ich denke, dass die Informationen, die das Team herausgefunden hat, uns wieder, ich würde sagen, Einblicke in uns selbst geben, in das, was es bedeutet, unter sehr schwierigen Umständen ein Mensch zu sein."
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Neueste Ermittlungen deuten stark darauf hin, dass der jüdische Notar Arnold van den Bergh Anne Frank verriet, um sich und seine eigene Familie zu schützen.

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