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Nicht nachmachen! 9-Jähriger isst schärfsten Chili der Welt

Aufmerksamkeit um jeden Preis. Die suchte dieser Youtube-User und aß den schärfsten Chili der Welt: Den Carolina Reaper!
 
Mit einem Spitzenwert von 2,2 Millionen Scoville hatte der 9-jährige Schotte keine Chance gegen die scharfe Schote. Nach anfänglichem Optimismus trieb es ihm schnell die Tränen in die Augen. Später sagte er, dass das erste Kauen zwar sehr scharf, aber noch erträglich gewesen sei. Was dann passierte, fühlte sich an, wie ein ausbrechender Vulkan. Da half selbst die bereitgestellte Milch nur wenig.
 
Die spaßigen Kommentare des Großvaters machen deutlich: Auch er unterschätzte die Situation vollkommen. Denn das in Chilischoten enthaltene Capsaicin ist nicht nur für den scharfen Geschmack der Frucht verantwortlich. Es ist auch gefährlich: Zu viel davon kann gerade bei Kindern zu starker Übelkeit, Bluthochdruck bis hin zu Herzstillstand führen.
 
Eine große Gefahr für diesen Jungen und das alles für höhere Klickzahlen. Das Problem: Die Mutprobe mit dem Teufelschili liegt im Trend. Ähnliche Videos, wie das von Good Mythical Morning oder das der Crude Brothers, bekamen bislang mehrere Millionen Views.
 
Dem 9-jährigen Pikachu the Pokemon, der sonst nur Videospiele von sich auf Youtube postet, geht es mittlerweile besser. Dazu gelernt hat er aber nichts: Er würde es wieder tun. Für mehr Youtube-Abonnenten und die neugewonnene Aufmerksamkeit. 
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Was tut man nicht alles für Klicks: Ein 9-jähriger Youtuber aus Schottland isst für einen Netzhit den schärfsten Chili der Welt. Und leidet Qualen. Sein Großvater unterschätzt die Gefahr der immensen Schärfe völlig. 
Von Ines Punessen

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