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Washington: Küstenwache sorgt für Schreckminute

Ausgerechnet am Gedenktag der Anschläge vom 11. September hat die US-Küstenwache in Washington für Aufregung gesorgt. Nach Berichten von US-Medien beschoss ein Boot auf dem Potomac River ein anderes Boot. Die Behörden gaben aber später Entwarnung.

Eine Übung der US-Küstenwache in Washington hat am Jahrestag der Anschläge vom 11. September für eine Schreckminute gesorgt. Der US-Fernsehsender CNN berichtete am Freitag, auf dem Fluss Potomac in der Nähe des Verteidigungsministeriums sei ein verdächtiges Boot beschossen worden. Behördensprecher erklärten allerdings später, es habe sich um eine Übung gehandelt. Die Küstenwache habe keine Schüsse auf das Boot abgegeben.

Die Polizei habe aber nichts von der Übung gewusst, sagte ein Beamter, der in der Nähe des Flusses Dienst hatte. Präsident Barack Obama und Verteidigungsminister Robert Gates nahmen zur Zeit des vermeintlichen Zwischenfalls an einer Gedenkveranstaltung im nahegelegen Pentagon teil. Der Potomac trennt Washington D.C. vom Bundesstaat Virginia, auf dessen Seite sich das Ministerium befindet.

Am 11. September 2001 hatten islamische Extremisten das Pentagon mit einem Passagierflugzeug angegriffen. In New York steuerten sie zwei entführte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers. Eine vierte Passagiermaschine stürzte während der Entführung über dem Bundesstaat Pennsylvania ab. Bei den Anschlägen kamen insgesamt fast 3000 Menschen ums Leben.

Reuters / Reuters
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