HOME

Acht Tote in Backnang: Opfer sollen Feuer selbst verursacht haben

Nach dem Feuertod einer türkischen Familie in Baden-Württemberg war auch der Vermieter unter Verdacht geraten. Doch ein Gutachten entlastet ihn: Die Bewohner haben den Brand wohl selbst ausgelöst.

Wer trägt die Schuld an dem Inferno von Backnang, bei dem im März eine Mutter und sieben Kinder ums Leben kamen? Entgegen erster Annahmen ist die Brandkatastrophe in der schwäbischen Stadt wohl versehentlich von den Bewohnern selbst ausgelöst worden.

Ein zunächst vermuteter technischer Defekt könne ausgeschlossen werden, sagte der Leiter der Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Als Brandursache komme vielmehr unvorsichtiger Umgang mit Feuer an der Schlafcouch einer Großmutter infrage. Das hätten Sachverständige des Forensischen Instituts Zürich bestätigt.

Das Feuer habe sich an einer Stelle in der Mietwohnung entflammt, an der sich "weder eine elektrische Festinstallation noch sonstige elektrische Geräte" befunden hätten, hieß es zu den Ermittlungen. Ein technischer Defekt schließe man damit als Auslöser für die Katastrophe aus. Auch gebe es keine Hinweise darauf, dass jemand den Brand absichtlich gelegt haben könnte.

Nur drei Überlebende

Bei dem Feuer vor rund vier Wochen waren eine aus der Türkei stammende 40-jährige Mutter und sieben ihrer zehn Kinder ums Leben gekommen. Ein elfjähriger Sohn und zwei Erwachsene konnten gerettet werden.

Unter anderem hatte die Polizei einen Holzofen in der Wohnung sowie elektrische Leitungen als mögliche Brandursache in Betracht gezogen. Die Opfer waren zur Bestattung in die Türkei überführt und dort erneut obduziert worden.

Unmittelbar nach der Feuerkatastrophe hatte die türkische Regierung von den Brandermittlern in Deutschland besondere Sorgfalt eingefordert und sie angesichts früherer rechtsextremistischer Anschläge in der Bundesrepublik dazu aufgerufen, auch einen möglichen politischen Hintergrund des Unglücks zu prüfen. Anhaltspunkte für einen Brandanschlag hatten die Ermittler in Backnang aber bis zuletzt keine gefunden.

fw/anb/DPA/AFO / DPA
Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.