HOME

Trollhättan in Schweden: Lehrer bei Attacke auf Schule getötet - Schüler stirbt im Krankenhaus

Chaos und Panik nach einer Attacke an einer Schule in Schweden: Mit einem Schwert oder einem Messer soll ein Täter einen Menschen erstochen und mehrere verletzt haben. Kurz nach der Tat starben der Täter und ein weiteres Opfer.

Ein Mann hat an einer schwedischen Schule mit einem Schwert auf mehrere Menschen eingestochen

Polizisten sollen den maskierten Angreifer in der Schule in Trollhättan angeschossen haben

Ein maskierter Mann hat nach Medienangaben an einer Schule in West-Schweden einen Lehrer getötet und mehrere Schüler mit einem Schwert verletzt. Zwei Schüler im Alter von 11 und 15 Jahren wurden operiert, einer von ihnen erlag trotzdem seinen Verletzungen. Die Polizei habe eine Person niedergeschossen, die das Gebäude in der Stadt Trollhättan mit mehreren "messerähnlichen" Gegenständen betreten habe, berichtete die Zeitung "Dagens Nyheter". Der Täter sei noch im Krankenhaus operiert worden, aber auch er überlebte nicht.

Der Angreifer ist noch nicht identifiziert. Er wird als maskierter Mann in seinen Zwanzigern beschrieben. Er sei kein Schüler der Schule gewesen. Über das Motiv der Tat ist bisher nichts bekannt.

"Es war ein maskierter Täter, der zur Schule gekommen ist und mehrere Menschen mit einem Messer oder Schwert verletzt hat", berichtete ein Polizeisprecher "Dagens Nyheter". An der Schule rund 80 Kilometer nördlich von Göteborg, die etwa 400 Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur neunten Klasse besuchen, herrsche großes Durcheinander. Polizisten durchsuchten das Gebäude, um sicherzustellen, dass es nicht noch mehr Verletzte gebe. Ein Krisenstab sei eingerichtet.

Attacke spielte sich an einer "Problemschule" ab

Der Vorfall soll sich im Café der Schule abgespielt haben, die öffentlich zugänglich sein soll. Es soll sich um eine Problemschule handeln. Schon häufiger sei über die Sicherheit der Schüler diskutiert worden, sagte ein Oppositionspolitiker in Trollhättan schwedischen Medien.

Zu den Hintergründen der Tat wurde zunächst nichts bekannt.

mka / DPA / Reuters
Themen in diesem Artikel