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Australien: "Dad hat das so genossen": Sanitäter erfüllen sterbenskrankem Mann seinen letzten Wunsch

Auf der Fahrt ins Krankenhaus hatte Ron McCartney noch einen letzten Wunsch. Die Sanitäter machten ihm diesen möglich und teilten die Aktion anschließend bei Facebook, um auf einen wichtigen Aspekt ihrer Arbeit hinzuweisen.

Der 72-jährigen Ron McCartney

Der todkranke Ron McCartney mit seinem Becher Eis.

Bevor es für den 72-jährigen Ron McCartney auf die Palliativ-Station ging, hatte er noch genau einen Wunsch: einen Becher Eis. Die Sanitäterinnen wollten ihm das nicht ausschlagen. Sie wussten, dass der sterbenskranke Mann seit Tagen nichts gegessen hatte. Kurzerhand machten sie am nächsten Eisstand Halt. McCartney starb wenige Tage später.

Die rührende Geschichte ereignete sich schon vergangene Woche in Australien. Sie ging aber erst am Dienstag auf Facebook durch die Decke, als Mitarbeiter des Queensland Ambulance Service (QAS) ein Foto des alten Herren posthum posteten. Der schaut dort recht zufrieden mit seinem Becher Karamell-Eis in die Kamera.

If you could eat anything, what would it be? We have been left humbled and tinged with sadness after receiving a...

Gepostet von Queensland Ambulance Service (QAS) am Montag, 3. September 2018

Die Ambulanz-Fahrer sind in Australien bekannt

Nun erhalten die Ambulanz-Fahrer viel Lob und Anerkennung für die Aktion. Pflegedienst bedeute eben mehr als nur alte Menschen zwischen Altenheimen und Kliniken herumzufahren, schreiben viele Leser auf Facebook. Angestellte  anderer Pflege- Dienste sollten sich daran ein Beispiel nehmen. Die Kommentare gehen mittlerweile in die Hunderte.

Besonders ergriffen sind die Ehefrau und die Tochter des Mannes. Er hatte 17 Jahre lang an Bauchspeicheldrüsenkrebs gelitten. Seine Tochter Danielle Smith bedankte sich bei den Pflegerinnen herzlich für die ungewöhnliche Geste. "Dad hat das so genossen", schrieb sie. "Meine Mutter und ich können gar nicht genug Danke dafür sagen." Schon in den vergangenen Monaten hätten die Mitarbeiter des Queensland Ambulance Service der Familie sehr geholfen. Ohne deren Unterstützung hätte sie ihren Vater nie so gut betreuen können, schreibt Danielle Smith.

Überhaupt scheint der Ambulanz-Dienst ein Herz für sterbenskranke Menschen zu haben. Bereits im vergangen Jahr hatten Mitarbeiter eine Patientin an den Strand der Hervey Bay gefahren. Sie wollte kurz vor ihrem Tod noch einmal das Meer sehen.

This story told to us by Helen Donaldson the Officer in charge of Hervey Bay is too good not to share. A crew were...

Gepostet von Queensland Ambulance Service (QAS) am Mittwoch, 22. November 2017
sos/fin
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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