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China: Eine Million Menschen flüchten vor Taifun

In China ist ein Taifun mit sintflutartigen Niederschlägen über den Südosten des Landes hinweggefegt. Rund eine Million Menschen mussten sich in Sicherheit bringen.

Staatlichen Medien zufolge kam mindestens ein Mensch ums Leben. Bevor "Haitang" aufs Festland traf, schwächte er sich zwar ab, hatte aber dennoch eine verheerende Kraft. In Taiwan hatte der Tropensturm bereits mindestens vier Menschen das Leben gekostet.

Strom- und Wasserversorgung brach zusammen

In der am stärksten betroffenen chinesischen Provinz Zhejiang brach die Strom- und Wasserversorgung zeitweise zusammen. In einigen Regionen stieg das Wasser Medien zufolge bis auf Schulterhöhe. Durch die heftigen Niederschläge wurde ein Erdrutsch ausgelöst, der Straßen blockierte.

Ein Augenzeuge berichtete, in der Küstenstadt Hangzhou seien ein Kind und ein Erwachsener vom heftigen Wind von einem Deich gefegt worden. „Dann kam eine große Welle und hat den Mann unter Wasser gedrückt“, sagte der Zeuge. "Das Kind hat seine Hand gepackt und versucht, ihn rauszuziehen, war aber zu klein und zu schwach und wurde auch ins Wasser gerissen."

Reuters / Reuters
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