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Tödliche Rache: Junge Frau will ihren Mann töten und vergiftet dafür 120 Menschen - vier sterben

Aus Rache wollte eine junge Inderin ihren Mann und dessen Familie vergiften. Letztlich starben vier Menschen an den Folgen ihres tödlichen Plans - allerdings nicht die anvisierten. 

Flasche Gift

In Indien versetzte eine junge Frau das Essen einer Familienfeier mit Gift, um ihren verhassten Mann zu töten. Mit fatalem Ausgang (Symbolbild)

Picture Alliance

Jahrelang fühlte sich eine 23-jährige Inderin von ihrem zweiten Ehemann, dessen Mutter und weiteren Mitgliedern seiner Familie wegen ihrer dunklen Hautfarbe gedemütigt. Irgendwann ersann sie einen perfiden Racheplan. Wie "The Times of India" mit Berufung auf die Polizei berichtet, wollte die junge Frau ihren Gatten und weitere Teile der verhassten Verwandschaft während einer Familienfeier im Hause der Schwägerin ihrer Schwiegermutter vergiften. Der Vorfall ereignete sich dem Blatt zufolge am Distrikt Raigad im Bundesstaat Maharashtra im Südwesten Indiens. 

Die Verdächtige habe ihre Chance auf Rache gewittert, als sie darum gebeten wurde, Speisen für die Feier zuzubereiten, zitiert die Zeitung einen leitenden Polizeibeamten. Sie versetzte das von ihr zubereitete Essen mit einem Gift, das zur Bekämpfung von Schlangen eingesetzt wird. Dann mischte sie es unter die anderen Speisen. Es zeigte Wirkung - mit fatalen Folgen: Vier Kinder und ein 53-Jähriger Mann aßen davon und starben. 120 weitere Gäste erkrankten nach der Aufnahme der Speisen, wie die Nachrichtenagentur ANI berichtet:

Der Ehemann und seine Mutter kamen unbeschadet davon

Bei der Untersuchung der Patienten stießen Mediziner auf Hinweise einer Vergiftung. Die Polizei fand im Haus der Gastgeber außerdem einen leeren Plastikbeutel mit Giftspuren daran. Wie die Ermittler der Verdächtigen auf die Spur kamen, ist nicht bekannt. ANI zufolge legte sie allerdings ein Geständnis ab. Demnach hätte die Familie ihres Mannes über die rassistischen Demütigungen hinaus Lügen über sie verbreitet, die zum Zusammenbruch ihrer ersten Ehe geführt hätten.  

Die meisten der von der Attentäterin ins Visier genommenen Opfer kamen übrigens unbeschadet aus der Sache heraus. Ihr Mann, ihre Schwiegermutter und die Gastgeberin hatten allesamt bereits gegessen und rührten die vergifteten Speisen nicht an.

Mehr crime im Video: 

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rös
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