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Rasenmähermotor statt Gepäckträger Polizei stoppt Fahrradfahrer mit ungewöhnlich schnellem Antrieb

Ein Fahrrad mit einem anmontierten Rasenmähermotor.
Auf den ersten Blick ein herkömmliches Damenfahrrad. Auf den zweiten Blick erkennt man anstelle eines Gepäckträgers einen extra montierten Rasenmähermotor.
© Pressestelle Polizei Neubrandenburg
In der Nähe von Altentreptow in Mecklenburg-Vorpommern brettert ein Fahrradfahrer mit über 50 Sachen über die Landstraße. Die Polizei hält ihn an – und staunt nicht schlecht über das ungewöhnlich aufgemotzte Gefährt.

In Altentreptow in Mecklenburg-Vorpommern bemerken Beamte am Dienstagmorgen auf einer Landstraße einen Mann auf einem ungewöhnlich schnell fahrenden Fahrrad. Als die Polizei den 37-Jährigen anhält, staunen die Beamten nicht schlecht: Anstelle eines Gepäckträgers war an das herkömmliche Damenfahrrad ein Rasenmähermotor montiert worden.

Schnelle Fahrt mit Konsequenzen

Das aufgemotzte Rad hatte für den Fahrer unweigerlich Konsequenzen: Wie die Polizeiinspektion Neubrandenburg in ihrer Pressemitteilung schreibt, habe der 37-Jährige keine Fahrerlaubnis für ein motorisiertes Fahrzeug. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und dazu kam eine Anzeige wegen "Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz".

Auf Twitter veröffentlicht die Polizei der mecklenburgischen Seenplatte Bilder des Fahrrads mit dem Hinweis: "Das ist so aber nicht erlaubt!"

52 km/h mit dem Rad

Ein Geschwindigkeitstest der Beamten habe anschließend ergeben, dass das Damenrad mit dem Rasenmähermotor satte 52 Stundenkilometer fahren kann. Nur nützt das dem Fahrer nun auch nicht mehr viel.

she

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