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Tragischer Einsatz: Abschleppwagenfahrer kommt zu Unfallort - eigene Freundin tot

Für die Polizei war es traurige Routine: Nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Detroit riefen die Beamten einen Abschleppwagen. Als der Fahrer an der Unfallstelle eintraf, bekam er einen Schock.

Die Autowracks am Unfallort in Detroit

Die Autowracks am Unfallort: Das Ausmaß der Zerstörung verdeutlicht die Wucht des Aufpralls.

Ein Abschleppwagenfahrer in Detroit hat den wohl traurigsten Einsatz seines Lebens hinter sich. Jerome T. war nach einem tödlichen Verkehrsunfall von der Polizei an den Unfallort gerufen worden, um die Autowracks abzuschleppen, wie mehrere US-Medien berichten. Als der 37-Jährige an der Unfallstelle eingetroffen sei, habe er schon aus der Entfernung den burgunderroten, 15 Jahre alten Dodge Neon seiner Freundin erkannt. Die Polizisten bemerkten den Berichten zufolge, dass er das Opfer kannte, hielten ihn auf und riefen einen anderen Abschleppdienst.

"Ich konnte es wirklich nicht glauben", zitiert die "Detroit Free Press" Jerome T. "Es war wie ein Traum. Albtraumhaft." Der 37-Jährige und die getötete Fahrerin seien seit drei Jahren ein Paar gewesen.

Freund macht sich Selbstvorwürfe

Die 26 Jahre alte Jerrica H. war nach Angaben der "Detroit Free Press" auf dem Rückweg von einer Geburtstagsfeier, als ein Betrunkener in einem Pickup-Truck mit mehr als 160 km/h frontal in ihr Auto raste. Die Mutter eines neunjährigen Jungen sei noch am Unfallort verstorben.

Jerome T. macht sich den Berichten zufolge auch selbst Vorwürfe wegen des Todes seiner Freundin. Am Tag des Unfalls habe er ihren Dodge reparieren lassen, weil der immer zu heiß geworden sei, habe der 37-Jährige erzählt. Nun frage er sich, ob sie auch das Auto genommen hätte, wenn das Problem noch nicht behoben gewesen wäre.

mad
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?