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Drama auf der Autobahn: Selbstmord-Geisterfahrer tötet Familienvater

Ein 59 Jahre alter Mann aus Memmingen wollte sich offenbar das Leben nehmen und fuhr in falscher Richtung auf die Autobahn. Beim Zusammenstoß mit einem anderen Auto wurden er und der Vater zweier Jungen getötet. Die Kinder überlebten den Unfall schwer verletzt.

Ein lebensmüder Geisterfahrer hat in Altenstadt (Landkreis Neu-Ulm) einen schweren Unfall verursacht, bei dem am Dienstag zwei Menschen getötet und zwei Kinder schwer verletzt wurden. Ein 59 Jahre alter Mann aus Memmingen war offenbar bewusst in falscher Richtung auf die Autobahn bei Altenstadt gefahren - zuvor war nach ihm wegen einer Selbstmordankündigung bereits gefahndet worden. Dort prallte er dann frontal in einen entgegenkommenden Wagen, in dem ein Mann und zwei fünf und zehn Jahre alte Jungen saßen.

Der Unfallverursacher wurde bei dem Aufprall sofort getötet. Der Fahrer des anderen beteiligten Autos erlitt so schwere Verletzungen, dass er trotz notärztlicher Versorgung noch an der Unfallstelle starb. Die Kinder wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht, waren nach Polizeiangaben aber ansprechbar. Die Autobahn war an der Unfallstelle für mehrere Stunden gesperrt.

DPA / DPA
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