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Drama auf der Autobahn: Selbstmord-Geisterfahrer tötet Familienvater

Ein 59 Jahre alter Mann aus Memmingen wollte sich offenbar das Leben nehmen und fuhr in falscher Richtung auf die Autobahn. Beim Zusammenstoß mit einem anderen Auto wurden er und der Vater zweier Jungen getötet. Die Kinder überlebten den Unfall schwer verletzt.

Ein lebensmüder Geisterfahrer hat in Altenstadt (Landkreis Neu-Ulm) einen schweren Unfall verursacht, bei dem am Dienstag zwei Menschen getötet und zwei Kinder schwer verletzt wurden. Ein 59 Jahre alter Mann aus Memmingen war offenbar bewusst in falscher Richtung auf die Autobahn bei Altenstadt gefahren - zuvor war nach ihm wegen einer Selbstmordankündigung bereits gefahndet worden. Dort prallte er dann frontal in einen entgegenkommenden Wagen, in dem ein Mann und zwei fünf und zehn Jahre alte Jungen saßen.

Der Unfallverursacher wurde bei dem Aufprall sofort getötet. Der Fahrer des anderen beteiligten Autos erlitt so schwere Verletzungen, dass er trotz notärztlicher Versorgung noch an der Unfallstelle starb. Die Kinder wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht, waren nach Polizeiangaben aber ansprechbar. Die Autobahn war an der Unfallstelle für mehrere Stunden gesperrt.

DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.