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Drei Tote: Dänischer Reisebus verunglückt in Sachsen-Anhalt

Bei einem schweren Unfall eines dänischen Reisebusses auf der Autobahn 9 bei Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt sind in der Nacht zum Samstag drei Menschen ums Leben gekommen.

Bei einem schweren Unfall eines dänischen Reisebusses auf der Autobahn 9 bei Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt sind in der Nacht zum Samstag drei Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben wird die Identität der Toten momentan geklärt. Unter ihnen seien keine Kinder. Mehrere Reisende seien schwer verletzt worden, darunter auch der Busfahrer. Die genaue Zahl war zunächst noch unklar. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Am Unfallort sind zahlreiche Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Abschleppdienste im Einsatz. Ein Mensch muss laut Polizei noch aus dem Bus geborgen werden. Danach werde das Fahrzeug aufgerichtet und die Fahrbahn geräumt. Wie lange die Arbeiten noch dauern werden, konnte die Polizei noch nicht abschätzen.

Insgesamt waren 66 Reisende mit dem dänischen Bus von Berlin nach München unterwegs. Der Unfall ereignete sich vermutlich gegen 1.00 Uhr. Die Unfallursache ist noch unbekannt. Zunächst hieß es, dass der Bus ein Überholmanöver gestartet hatte. Das habe sich jedoch nicht bestätigt.

Die A9 musste in beide Richtungen voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die Anschlussstellen Wolfen und Dessau-Süd umgeleitet.

DPA / DPA