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Erdrutsch in Kolumbien Helfer bergen 23 Tote, über 100 noch vermisst


Nach dem Erdrutsch in Kolumbien haben Rettungskräfte bis zum Montagabend (Ortszeit) 23 Tote geborgen. Mehr als hundert weitere Menschen galten weiter als vermisst.

Nach einem gewaltigen Erdrutsch im Nordwesten Kolumbiens ist die Zahl der Todesopfer auf 23 gestiegen. Allerdings würden noch mehr als 100 Menschen vermisst und seien wahrscheinlich tot, erklärte der Leiter des Katastrophenschutzes, John Rendon, am Dienstag. Elf der bestätigten Toten seien Kinder. Die Schlammlawine hatte am Montag in Bello, einem Vorort von Medellin, 30 Häuser unter mindestens 50.000 Kubikmeter Erde begraben. Auslöser waren die schwersten Regenfälle in Kolumbien seit mehr als 40 Jahren. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, Kaffee- und Blumenfelder wurden zerstört.

DAPD dapd

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