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Bei Flensburg Mann gibt Ehefrau "private Fahrstunden" auf der Autobahn

Durch Langzeitbelichtung werden die Schweinwerfer auf einer Autobahn zu Leuchtspuren
Der Mann auf dem Beifahrersitz gab an, dass seine Frau üben müsse bei Nacht zu fahren. Schließlich wolle sie bald ihren Führerschein machen. (Symbolbild)
© Julian Stratenschulte/DPA
Die Beamten waren gerufen worden, weil einem anderen Verkehrsteilnehmer die unsichere Fahrweise des Autos aufgefallen war. Doch am Steuer entdeckten sie nicht etwa einen Betrunkenen.

"Private Fahrstunden" hat ein Ehepaar auf der Autobahn 7 bei Flensburg veranstaltet. Wie die Polizei am Montag mitteilte, fiel einem Autofahrer am Sonntagabend die unsichere Fahrweise eines Wagens auf. Er vermutete eine Trunkenheitsfahrt und rief deshalb per Mobiltelefon die Polizei. Daraufhin stoppte ein Streifenwagen die Eheleute. Am Steuer saß die 30-jährige Ehefrau, die allerdings keinen Führerschein vorweisen konnte.

Ihr auf dem Beifahrersitz mitfahrender Mann gab an, ihr bei einer Nachtfahrt "privaten Fahrunterricht" zu geben, weil sie ihren Führerschein mache und deshalb üben müsse. "Beiden war offensichtlich nicht bewusst, dass eine private Fahrstunde eine Straftat darstellt", erklärte die Polizei. Nicht nur das Fahren ohne Fahrerlaubnis sei verboten. Es sei auch eine Straftat, dies zuzulassen. Sie fertigten daher entsprechende Anzeigen gegen die beiden Eheleute.

fin AFP

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