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Unfall beim Heimwerken: Franzose steckt fünf Tage mit Kopf in Leiter fest

Böser Heimwerkerunfall in Frankreich: Ein 60-Jähriger ist bei Handwerksarbeiten in seinem Bad von einer Leiter gestürzt und mit dem Kopf zwischen den Sprossen gelandet - mit gravierenden Folgen.

Mithilfe einer Leiter wollte ein Franzose Heimwerkerarbeiten in seinem Bad ausführen (Symbolbild)

Mithilfe einer Leiter wollte ein Franzose Heimwerkerarbeiten in seinem Bad ausführen (Symbolbild)

Picture Alliance

"Die meisten Unfälle passieren im Haushalt", heißt es immer. Ein Mann aus der französischen Gemeinde Mattaincourt in Lothringen im Nordosten Frankreichs dürfte sich diese Warnung künftig sehr zu Herzen nehmen. Der 60-Jährige wollte in seinem Badezimmer Handwerksarbeiten durchführen und brauchte dazu eine Leiter, wie die französische Nachrichtenseite "Vosges Matin" berichtet. Als er auf der Leiter stand, habe er das Gleichgewicht verloren und sei heruntergefallen. Der Sturz sei so unglücklich verlaufen, dass der Mann dabei mit dem Kopf zwischen zwei Sprossen geraten und dort steckengeblieben sei.

Kopf des Mannes schwoll immer mehr an

Fünf Tage lang habe der 60-Jährige, dessen Namen "Vosges Matin" nicht veröffentlichte, in der misslichen und gefährlichen Situation ausharren müssen. Der Heimwerker sei weder in der Lage gewesen, seinen Kopf wieder herauszuziehen, noch habe er sein Mobiltelefon erreichen können, um jemanden herbeizuholen, der ihn befreit. Auch die Hilferufe des Mannes seien ungehört verhallt.

Die Situation sei immer bedrohlicher geworden, berichtet die lokale Nachrichtenseite. Mit der Zeit sei der Kopf des Mannes angeschwollen. Außerdem habe er weder Flüssigkeit noch Nahrung zu sich nehmen können.

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Am vergangenen Freitag - nach fünf Tagen - sei schließlich die Schwester des 60-Jährigen gekommen und habe ihn im Badezimmer entdeckt. Der Mann sei noch immer bei Bewusstsein aber gefährlich stark dehydriert gewesen. Die schockierte Schwester alarmierte dem Bericht zufolge sofort die Rettungsdienste, die ihren Bruder befreit und in ein Krankenhaus in die nahegelegene Stadt Épinal gebracht hätten.

Da die Blutzufuhr zum Kopf des Heimwerkers während dessen fünftägiger Tortur eingeschränkt gewesen sei, sei der Mann in der Klinik gründlich untersucht worden, hieß es weiter. Über die Ergebnisse der Untersuchungen ist nichts bekannt.

Quelle: "Vosges Matin"


mad