Hamburg Großbrand in Mülllager

In Hamburg hat ein Brand das komplette Lager einer Müll-Entsorgungsfirma zerstört. 1500 Kubikmeter Müll hatten Feuer gefangen, die Feuerwehr hatte Probleme mit dem Wassernachschub.

In Hamburg-Stellingen ist in der Nacht zum Dienstag ein Lager mit 1500 Kubikmetern Müll in Flammen aufgegangen. Nach Angaben der Feuerwehr breitete sich der Rauch wegen des Windes mehr als zehn Kilometer weit über der Stadt aus. Anwohner in Stellingen, Bramfeld, Winterhude, Eppendorf und Lokstedt wurden angewiesen, ihre Fenster vorsichtshalber zu schließen.

Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache in einer Halle auf dem Gelände einer Entsorgungsfirma ausgebrochen und hatte das komplett Lager zerstört. Menschen wurden nicht verletzt. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere hunderttausend Euro.

Rauchgase seien nicht giftig gewesen

Da es sich nicht wie anfangs vermutet um Sondermüll handle, seien die Rauchgase nicht giftig, teilte die Feuerwehr mit. Die Umweltbehörde wurde jedoch eingeschaltet. Rund 80 Mann der Feuerwehr versuchten, den Brand mit Wasser und Schaum unter Kontrolle zu bringen. Die Bekämpfung sei jedoch schwierig, weil es sich um geschredderten Müll handle, sagte ein Sprecher. Ein Übergreifen auf andere Gebäude ist nach seinen Angaben jedoch ausgeschlossen. Der nahe gelegene S-Bahnhof Stellingen wurde geschlossen.

Schwierigkeiten gab es laut Feuerwehr mit der Wasserversorgung. Hunderte Meter Schlauch mussten verlegt werden, weil es auf dem Firmengelände zu wenig Hydranten gab. Das Feuer war so heiß, das auch außerhalb der Halle stehende Container Feuer gefangen hatten.

DPA DPA

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