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Hamburger Hafen: Wasserflugzeug verunglückt auf der Elbe

Flugzeug-Unglück im Hamburger Hafen: Der Pilot eines auf dem Dach treibenden Wasserflugzeuges konnte sich retten und informierte die Retter über zwei noch eingeschlossene Fluggäste. Für ein Ehepaar kam jede Hilfe zu spät.

Bei einem Wasserflugzeug-Unglück im Hamburger Hafen ist ein Ehepaar aus Bremen getötet worden. Der Pilot überstand den Unfall unversehrt, erlitt nach Polizeiangaben aber einen Schock. Er wurde am Nachmittag befragt. Wie es zu dem Unglück gegen 13 Uhr kam, ist noch unklar. Möglicherweise war das Flugzeug notgewassert und dann gekentert, oder es stürzte ab.

Die zwei Fluggäste mussten unter Wasser aus der Kabine befreit werden, der Pilot konnte sich selbst retten. Er habe die Einsatzkräfte darüber informiert, dass sich noch zwei Menschen an Bord befänden. Diese seien von Tauchern herausgeholt und reanimiert worden. Beide starben später im Krankenhaus. Bei den Todesopfern handelte es sich um ein 52 und 57 Jahre altes Ehepaar aus der Nähe von Bremen. Sie waren zu Besuch in Hamburg und hatten den Rundflug gebucht.

Im Jahr 2006 waren beim Absturz eines Wasserflugzeuges in Hamburg fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine stürzte kurz nach ihrem Start im Hafen auf Bahngleise. Der Pilot, der in der Hansestadt als "Himmelsschreiber" bekannt war, und vier Insassen starben. Während des Fluges war an den Tanks im Rumpf sowie im Motor der 44 Jahre alten Beaver DHC-2 Feuer ausgebrochen.

DPA/AP / AP / DPA
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