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North Carolina: Mann gibt sich als General aus und mietet Hubschrauber, um Frau zu beeindrucken

Eine Generalsuniform (3 Sterne), ein Hubschrauber und etwas Chuzpe: Mit diesen Mitteln wollte ein 57-jähriger Automechaniker das Herz einer Frau erobern. Doch der Flirtversuch des Möchtegern-Militärs ging mächtig schief.

Robinson R44-Hubschrauber

Robinson R44-Hubschrauber - so ein Modell hat sich der 57-jährige Desgroux gemietet

Picture Alliance

Das war ein ziemlich teures Date, aufwendig auch und möglicherweise eines, das Christian Desgroux ins Gefängnis bringen wird. Aber zum Teufel, davon werden noch die Enkel berichten. Einige US-Zeitungen wie die "Washington Post" tun es jetzt schon. Dabei wollte Desgroux, 57, eigentlich nur eine Frau beeindrucken, die er schon 20 Jahre kennt. Und dazu brauchte er nur eine Generalsuniform, einen Hubschrauber und etwas Chuzpe.

"Trump hat den Einsatz genehmigt"

Begonnen hatte das Abenteuer im November auf einem Fußballplatz in Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina. Bekleidet in der Flugmontur eines Dreisterne-Generals  holte der 57-Jährige seine Angebetete aus ihrem Büro bei einem Softwareentwickler ab und brachte sie zu dem karmesinroten Robinson R44-Hubschrauber, der nebenan auf dem Sportfeld geparkt war. Desgroux sagte, ihr Ziel sei Fort Bragg, wo eine geheime Besprechung stattfinde und der Einsatz sei von Donald Trump persönlich genehmigt.

"Es scheint, als seien die Dinge etwas außer Kontrolle geraten", sagte Desgroux' Anwalt, Andrew McCoppin nun laut "Washington Post" vor Gericht. Dort wird sich sein Mandant demnächst verantworten müssen, denn seit einigen Tagen ist die Anklage raus: Sich als "Offizier im Dienst" auszugeben, ist strafbar. Bis zu drei Jahre Haft drohen ihm, plus eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 250.000 Dollar. Desgroux ist kein General, er ist Automechaniker. Aber er werde auf unschuldig plädieren, so Anwalt McCoppin.

1500 Dollar hat der Flug gekostet

Überhaupt lief das uniformierte Date nicht ganz so, wie es sollte. Nachdem der Hubschrauber abgehoben hatte und "General" Desgroux nicht so recht wusste, wohin, flog der Pilot eine halbe Stunde ziellos über Raleigh umher. Ihm sei aufgefallen, dass die umgarnte Frau sehr nervös gewesen sei und zudem Probleme mit dem Kopfhörer gehabt haben will. Nach rund 30 Minuten sei der Hubschrauber zum Fußballplatz zurückgekehrt, wo die Frau, deren Name nicht genannt wurde, wieder ausgestiegen sei. Zurück in der Luft, soll Desgroux den Piloten dann gebeten haben, neben einem Supermarkt zu landen, wo er rausgelassen werden wollte. 1500 Dollar kostete der Ausflug.


Der 57-Jährige ist kein Unbekannter - weder beim Helikopterverleih noch bei der Justiz. Bereits vergangenes Jahr hatte er einen Hubschrauber gemietet, ebenfalls in Militäruniform. Damals habe er nach Jacksonville gewollt, um einen Anschlussflug zum Pentagon zu nehmen, so Verleihchef Reini Grauer in der "Washington Post". Bei der Staatsanwaltschaft liegen gegen ihn Vorwürfe wegen häuslicher Gewalt vor, außerdem soll er sich einmal einer Verhaftung entzogen haben.

Wie es mit dem 57-Jährigen weitergeht, ist unklar. Möglicherweise leidet er unter ernsten psychischen Problemen. Laut CBS News war der Richter nach seiner Anhörung etwas perplex: "Dieser Fall ist anders als die Fälle, die wir sonst hier haben."


nik
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.