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Regenfälle und Erdrutschen: Mehr als 90 Tote nach Unwettern in Sri Lanka

Schwere Erdrutsche lassen die Zahl der Toten in Sri Lanka steil ansteigen. Seit Tagen hatte es in dem Inselstaat geregnet, mehrere tausend Anwohner sind auf der Flucht von den Unwettern. 

Unwetter in Sri Lanka: Ein Bewohner steht im Eingang seiner Hütte und blickt auf die Fluten

Mehrere Tage in Folge regnete es in Sri Lanka, jetzt beherrschen schwere Erdrutschen den Inselstaat

Mehr als 90 Tote haben die schweren Regenfälle und Erdrutschen in Sri Lanka bereits gefordert. Die Verwaltung des am schwersten betroffenen Distrikts Kalutara, rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Colombo, meldete zuvor 37 Tote. Mindestens 20 weitere Todesopfer gibt es im benachbarten Distrikt Ratnapura, wie die dortige Verwaltung bestätigte. Die Zahlen stiegen im Laufe des Tages weiter an. Weitere 110 Menschen würden zudem vermisst.

Unwetter zwingt Sri Lankas Bewohner zur Flucht

Tagelange Regenfälle hatten in beiden Distrikten in der Nacht zum Freitag mindestens sechs große Erdrutsche ausgelöst. Laut Behördenangaben befanden sich am Freitag bereits mehr als 10.000 Menschen vor den Unwettern auf der Flucht. Zusätzlich habe man die Anwohner aller überflutungsgefährdeten Flüsse dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen, sagte Innenminister Vajira Abeywardena.

sve / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?