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Regenfälle und Erdrutschen: Mehr als 90 Tote nach Unwettern in Sri Lanka

Schwere Erdrutsche lassen die Zahl der Toten in Sri Lanka steil ansteigen. Seit Tagen hatte es in dem Inselstaat geregnet, mehrere tausend Anwohner sind auf der Flucht von den Unwettern. 

Unwetter in Sri Lanka: Ein Bewohner steht im Eingang seiner Hütte und blickt auf die Fluten

Mehrere Tage in Folge regnete es in Sri Lanka, jetzt beherrschen schwere Erdrutschen den Inselstaat

Mehr als 90 Tote haben die schweren Regenfälle und Erdrutschen in Sri Lanka bereits gefordert. Die Verwaltung des am schwersten betroffenen Distrikts Kalutara, rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Colombo, meldete zuvor 37 Tote. Mindestens 20 weitere Todesopfer gibt es im benachbarten Distrikt Ratnapura, wie die dortige Verwaltung bestätigte. Die Zahlen stiegen im Laufe des Tages weiter an. Weitere 110 Menschen würden zudem vermisst.

Unwetter zwingt Sri Lankas Bewohner zur Flucht

Tagelange Regenfälle hatten in beiden Distrikten in der Nacht zum Freitag mindestens sechs große Erdrutsche ausgelöst. Laut Behördenangaben befanden sich am Freitag bereits mehr als 10.000 Menschen vor den Unwettern auf der Flucht. Zusätzlich habe man die Anwohner aller überflutungsgefährdeten Flüsse dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen, sagte Innenminister Vajira Abeywardena.

sve / DPA
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