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Memphis Dreijährige spielt im Auto mit entsicherter Waffe – und trifft eigenen Vater tödlich

Zwei Männer stehen hinter einem Auto mit der Aufschrift "Memphis Police"
Als das kleine Mädchen im Auto mit der Pistole herumfuchtelte, löste sich ein Schuss. Er traf ihren Vater tödlich. Der Mann, dem die Waffe gehörte, wurde festgenommen. (Symbolbild)
© Mike Brown / Picture Alliance
Ein dreijähriges Mädchen hat in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee ihren Vater mit einem Kopfschuss getötet. Die Kugel löste sich, als das Kind auf der Rückbank eines Autos mit einer entsicherten Handfeuerwaffe spielte. Die Polizei nahm den Besitzer der Pistole fest.

Der Leichtsinn eines 26-Jährigen hat in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee einen Familienvater das Leben gekostet. Die eigene Tochter schoss ihm aus Versehen in den Kopf. Der Besitzer der Waffe hatte diese entsichert auf der Rückbank eines Autos abgelegt – tragischerweise in Reichweite der Dreijährigen. 

Dreijährige spielt mit entsicherter Waffe – dann löst sich ein Schuss

Wie lokale Medien berichten, ereignete sich das Unglück bereits am Mittwochabend (Ortszeit). Demnach war das spätere Opfer mit einer Frau und seiner dreijährigen Tochter im Familienwagen unterwegs. Ein Akt der Nächstenliebe wurde dem Familienvater dann zum Verhängnis. Er ließ einen Mann einsteigen, um ihn nach Hause zu bringen. Ob es sich bei dem Anhalter um einen Bekannten handelte, ist unklar. Nach ersten Ermittlungen nahm der 26-Jährige auf der Rückbank neben dem kleinen Mädchen Platz und legte seine Handfeuerwaffe neben sich ab. Die Dreijährige soll sich die Waffe geschnappt und damit herumgespielt haben. Dann löste sich der tödliche Schuss. Die Kugel traf den Vater der Kleinen im Kopf. Er verstarb noch im Auto. 

Wie sich später herausstellte, war der Anhalter nicht dazu berechtigt, eine Waffe zu tragen. Am Freitag soll die Anklage gegen den Mann verlesen werden.

Quelle:  "The Republic"

js

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