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Minenunglück in Chile: Telefongespräch mit allen 33 verschütteten Kumpel

Die seit mehr als drei Wochen verschütteten Bergleute in Chile haben am Sonntag erstmals telefonischen Kontakt mit ihren Angehörigen aufnehmen können. Die Bergungskräfte ließen jeden der 33 Arbeiter eine Minute lang mit einem Familienmitglied sprechen, um den Durchhaltewillen der Eingeschlossenen zu stärken.

Die seit mehr als drei Wochen verschütteten Bergleute in Chile haben am Sonntag erstmals telefonischen Kontakt mit ihren Angehörigen aufnehmen können. Die Bergungskräfte ließen jeden der 33 Arbeiter eine Minute lang mit einem Familienmitglied sprechen, um den Durchhaltewillen der Eingeschlossenen zu stärken. Antenor Barrios, der Vater eines der jüngeren Kumpel, zeigte sich anschließend ermutigt durch die "Kraft und Entschlossenheit" seines Sohns. Bislang konnten sich die Eingeschlossenen und ihre Angehörigen nur über einen Verbindungsschacht Briefe schicken.

Die 33 Kumpel wechselten unterdessen ihren Aufenthaltsort. Nach Angaben der Behörden stiegen sie nochmals 300 Meter tiefer in die Mine hinab bis zu einer Stelle im Schacht, in der es kühler und trockener ist als in dem Notraum, in den sie sich nach dem Einsturz der Mine am 5. August geflüchtet hatten. Laut Bergbauminister Laurence Golborne war der Umzug dringend nötig, da einige der Bergleute in dem heißen, feuchten Notschacht Geschwüre und Pilzinfektionen entwickelt haben.

AFP / AFP
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