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Australien Touristin wird beim Schwimmen mit Walen schwer verletzt

Ein Buckelwal am Ningaloo-Riff in Australien (Archivbild)
Ein Buckelwal am Ningaloo-Riff in Australien (Archivbild)
© Getty Images
In Australien ist eine Frau beim Schwimmen mit Walen am Ningaloo-Riff verletzt worden. Die 29-Jährige erlitt mehrere Rippenbrüche und innere Blutungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Vor der Nordwestküste Australiens ist eine Touristin beim Schwimmen mit Walen schwer verletzt worden. Wie der Nachrichtensender "BBC" berichtet, war die Frau mit einer Reisegruppe am beliebten Ningaloo-Riff im Indischen Ozean, um dort unter Wasser Buckelwale zu beobachten. Unbestätigten Berichten zufolge soll die 29-Jährige zwischen zwei der riesigen Säugetiere geraten sein. Dabei soll sie mehrere Rippenbrüche und innere Blutungen im Brustbereich erlitten haben.

Die 29-Jährige sei zur Behandlung nach Perth ausgeflogen worden, erklärte ein Sprecher des Krankentransportdienstes St. John der Nachrichtenagentur AFP. Ihr Zustand sei demnach "ernst, aber stabil."

Schwimmen mit Buckelwalen als Touristenattraktion

Andere Gäste auf der Schnorcheltour sollen Zeugen des Vorfalls geworden sein, blieben aber nach Angaben der Polizei von Westaustralien unverletzt. In einem Bericht des Fernsehsenders 7News heißt es jedoch, auch andere Ausflugsgäste hätten wegen Blutergüssen medizinisch versorgt werden müssen.

Die Reisegruppe hatte sich nur wenige hundert Meter vom Ufer entfernt befunden, als sich der Vorfall ereignete, heißt es. Behörden sollen nun den Vorfall untersuchen. 

Laut BBC ist das Schwimmen mit Buckelwalen in gecharterten Booten in der Region ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt, welches vom Department of Biodiversity, Conservation and Attractions (DBCA) überwacht wird. Fünfzehn Reiseveranstalter haben demnach die Lizenz erhalten, in Gruppen von jeweils  neun Personen mit den Walen zu schwimmen, wobei den Schwimmern unter Anleitung geraten wird, sich mindestens 15 Meter von den Tieren entfernt aufzuhalten.

Ein Wahl der Südkaper-Art und sein Kalb schwimmen rund zehn Meter von Surfern entfernt am Manly Beach in Sydney.

Der Bericht zitiert aus einer Stellungnahme der DBCA, in der es heißt, dass der Vorfall in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Reiseveranstaltern untersucht würde und dass das Schwimmen mit Buckelwalen "ein gewisses inhärentes Risiko" beinhalte.

Quellen: BBC, 7News, AFP

jek

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