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Drama auf der Piste: Schülerin stirbt im Skiurlaub - Todesursache steht fest

Eine 16-jährige Schülerin befand sich am vergangenen Mittwoch gerade auf der Ski-Piste, als sie plötzlich ohne ersichtlichen Grund tot zusammenbrach. Eine Autopsie hat nun ergeben, was die Ursache war.

Die Piste am Südtiroler Speikboden in Norditalien: Hier kam eine 16-Jährige während eines Skiurlaubs ums Leben

Die Piste am Südtiroler Speikboden in Norditalien: Hier kam eine 16-Jährige während eines Skiurlaubs ums Leben

Eine 16 Jahre alte Schülerin aus Sachsen-Anhalt ist am vergangenen Mittwoch während einer Klassenfahrt in Norditalien ums Leben gekommen. Sie brach ohne einen ersichtlichen Grund auf der Skipiste zusammen. Die Obduktion hat nun ergeben, dass innere Verletzungen zu dem plötzlichen Tod geführt haben, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Diese zog sie sich vermutlich bei einem früheren Sturz zu. 

Das Mädchen war mit etwa 40 weiteren Schülern des Walter-Gropius-Gymnasiums in Dessau zum Skifahren in ein Südtiroler Skigebiet gereist. Dort nahm die Schülerin an einem Skikurs teil, der von ihrer Schule angeboten wurde. Kurz vor ihrem Tod soll sie über Übelkeit geklagt haben. Zwei Reanimationsversuche der Bergretter blieben erfolglos, berichtete die lokale Nachrichtenseite "Südtirol News"

Die Schüler des Gymnasiums waren am 6. Januar nach Südtirol aufgebrochen. Die Nachricht vom Unglück hatte die Schule am späten Mittwochnachmittag erreicht. Gemeinsam mit der Polizei und der Notfallfürsorge informierte dann der Schuldirektor die Eltern persönlich über den tragischen Tod ihrer Tochter.

Skiurlaub in Norditalien abgebrochen

Nach dem Unglück wurde der Skiurlaub unterbrochen. Die elfte Klasse kehrte einen Tag früher als geplant nach Deutschland zurück. An der Schule in Dessau herrschen tiefe Betroffenheit und Trauer. "Alle, die es möchten, werden psychologisch betreut", sagte die Referatsleiterin für Schulpsychologische Beratung des Landesschulamts Sachsen-Anhalt gegenüber der "Bild-Zeitung" am vergangenen Donnerstag. Auch für Schüler und Lehrkräfte am Gymnasium bestehe diese Möglichkeit der psychologischen Betreuung.

Am Montag wurde der Unterricht an dem Gymnasium wieder aufgenommen. Psychologen des Landesschulamtes aus Halle sollen weiter auf Anfrage für Gespräche zur Verfügung stehen, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Schuldirektor Michael Teichert habe zuvor gebeten, das Schulgelände als stillen Ort der Trauer zu respektieren. 

ivi
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