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"Ich hatte Todesangst": Frau in London wacht auf und findet Python neben sich im Bett

Eine Frau in London ist neben einer Python aufgewacht. Sie hatte "Todesangst" und rief eine Tierschutzorganisation. Zum Glück stammte die Python nicht aus einer der größeren Gattungen.

Eine Königspython hat sich in London ins Bett einer schlafenden Frau verirrt. (Das Symbolbild zeigt eine burmesische Python).

Eine Königspython hat sich in London ins Bett einer schlafenden Frau verirrt. (Das Symbolbild zeigt eine burmesische Python).

Wenn eine Katze entläuft, dann steht der Besitzer unter Schock. Er fürchtet schließlich um das Leben seines Haustieres. Wenn eine Python, ja, wir wissen, dass es wissenschaftlich korrekt "ein Python" heißt, entwischt, gibt's sogar zwei Menschen, die geschockt sind: der Besitzer, klar, er vermisst sein Haustier, und derjenige, der das Tier findet. Der erschreckt sich wohl noch mehr.

In London ist genau das passiert. Eine Python hat offenbar durch eine kleine Lücke den Weg aus ihrem Terrarium gefunden. Ein Tier von 90 Zentimeter Länge. Ein eher kleines Exemplar also, je nach Gattung können Pythons schließlich bis zu fünfeinhalb Meter lang werden. Die Python machte sich auf den Weg und gelangte in eine Wohnung in Kensington, West London, in der eine Frau lebt.

Python im Bett: "Ich hatte Todesangst"

Die Schlange kroch ins Schlafzimmer und machte es sich im Bett bequem – neben der schlafenden Frau wohlgemerkt. Als diese aufwachte, stellte sie fest, dass etwas neben ihr lag. "Ich hatte Todesangst", erzählte sie der britischen BBC. Sie rief die Tierschutzorganisation "Royal Society Prevention of Cruelty to Animals" an und hetzte aus dem Zimmer. Als die Tierschützer ankamen, lag allerdings auch das Tier nicht mehr im Bett. Sie fanden es nach kurzer Suche aber noch in der Wohnung.

"Reptilien, besonders Schlangen, können sehr gute Entfesselungskünstler sein. Sie nutzen jede Gelegenheit, die sich ihnen bietet, um zu entkommen. Da reicht manchmal schon ein kleiner Spalt in der Tür oder ein locker sitzender Terrarium-Deckel", erklärte die Tierschutzorganisation der BBC auf Nachfrage.

Woher die Schlange nun kam, konnten auch die Tierschützer noch nicht herausfinden. Irgendwo in der Nähe müsse sie wohl gelebt haben, teilten sie mit. Immerhin: Die heimgesuchte Frau kann beruhigt wieder in ihr Apartment zurückkehren. Bleibt nur die Frage, ob sie sich auch zurück in ihr Bett traut.

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feh