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150 Tote in Seoul "Tragödie, die nicht hätte passieren dürfen": Schock und Trauer am Tag nach tödlicher Massenpanik

Sehen Sie im Video: Schock und Trauer nach Massenpanik in Seoul mit mehr als 150 Toten.




STORY: HINWEIS: DIESES VIDEO ENTHÄLT SZENEN, DIE TRAUMATISCHE ERLEBNISSE TRIGGERN KÖNNEN Es ist der Tag nach der Katastrophe im südkoreanischen Ausgehviertel Itaewon. Hier, im Herzen der Hauptstadt Seoul wollten am Samstagabend viele Besucher Halloween feiern, die meisten von ihnen junge Menschen in ihren Zwanzigern. Laut Augenzeugen kamen in den engen Gassen zehnmal mehr Menschen als üblich zusammen. Nach Angaben der Feuerwehr stürzten einige in dem Gedränge zu Boden. Sich nachschiebende Menschen begruben die Gestürzten unter sich. Mehr als 150 Menschen kamen dabei ums Leben. Unter ihnen auch 24 Ausländer. Nathan Taverniti, ein Australier, der in Seoul lebt, berichtet, was er erlebt hat. "Es waren so viele Menschen... und ich musste mich umdrehen und der Menge sagen, dass sie nicht hier entlang kommen können. Hier sterben Menschen. Denn da wusste ich schon, wie schlimm es war, und die Leute waren so unhöflich. Ich musste ihnen sagen, dass sie nicht hierher kommen können... und es hat so lange gedauert, bis die Rettungsdienste eintrafen." Überlebende und Angehörige der Opfer suchen Antworten, wie es zu der Massenpanik kommen konnte. Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol sprach am Sonntag von einer "Tragödie und Katastrophe, die nicht hätte passieren dürfen." Zu Ehren der Toten rief Yoon eine einwöchige Staatstrauer aus. Laut Behördenangaben hatten die Feierlichkeiten keinen offiziellen Veranstalter. Anzeichen, dass es am Wochenende voll werden könnte gab es aber offenbar schon. Bereits am Freitagabend sah ein Zeuge der Nachrichtenagentur Reuters, wie sich die Menschen auf einem Halloween-Straßenfest dicht an dicht drängten. Einen Tag später kamen die Massen zurück.
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In Seoul hat eine Massenpanik bei Halloween-Feierlichkeiten mehr als 150 Menschen das Leben gekostet. Augenzeugen berichten von erschütternden Szenen und viel zu späten Rettungsdiensten. Südkoreas Präsident Yoon spricht von einer "Tragödie".

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