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A Coruna Riesenkalmar gesichtet: Aufregung in Nordspanien

Seltener Anblick: Ein Riesenkalmar in der Nähe von Coruna - später starb das Tier.
Seltener Anblick: Ein Riesenkalmar in der Nähe von Coruna - später starb das Tier.
© Javier Ondicol/DPA
Ein Hobbyfotograf in Spanien traute seinen Augen kaum: Vor ihm schamm ein riesiger Kalmar im Wasser. Das Tier war verletzt - und hatte offenbar einen "Kampf der Giganten" hinter sich.

Im Nordwesten Spaniens ist einer der größten jemals lebend gesichteten Riesenkalmare entdeckt worden. Einem Hobbyfotografen sei am Strand von A Coruña in Galicien eher zufällig ein Bild des 105 Kilo schweren Tieres geglückt, berichtete die Nachrichtenagentur efe am Dienstag unter Berufung auf die Sammelstelle für die Erforschung und den Schutz von Meereslebewesen (Cepesma).

Ein ähnlich großer Riesenkalmar (Architeuthis) sei bisher nur einmal lebend gefilmt worden - vor zwei Jahren in Japan. 

Schwer verletzt vor Spaniens Küste

Das Tier in Spanien sei schwer verletzt gewesen, habe aber noch ein intaktes Auge gehabt, hieß es. Es habe seine Farbe in ein leuchtendes Rot geändert, als es auf den Fotografen aufmerksam wurde. Vermutlich sei es zuvor von einem ähnlich großen Artgenossen angegriffen und dabei verwundet worden, sagte Cepesma-Präsident Luis Laria und sprach von einem "Kampf der Titanen". Der Riesenkalmar sei kurz darauf gestorben und werde nun von Wissenschaftlern genauer untersucht.

Das Tier soll 105 Kilo gewogen haben.
Das Tier soll 105 Kilo gewogen haben.
© Javier Ondicol/DPA

Riesenkalmare leben normalerweise in der Tiefsee und verfügen über acht Arme und zwei lange Tentakel sowie riesige Augen. Um sie ranken sich viele Seemanns-Legenden, oft werden sie als vielarmige Meeresungeheuer bezeichnet.

DPA

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